Hallo und einen wunderschönen Abend zusammen.

Für heute hatte ich wieder einen Beitrag geplant. Eigentlich wollte ich ihn schon viel früher online stellen, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen, denn ich habe heute fast nonstop an meiner MA gearbeitet. Ich habe gelesen und viel geschrieben. Endlich konnte ich mal mein Ziel ca. 500 Wörter pro Tag zu schreiben einhalten. Es wurden zwar nicht ganz 500 Wörter, mein Hirn hat nach 495 Wörtern aufgehört zu funktionieren, aber hey! Was soll’s!? Auf die fünf Wörter kommt es auch nicht mehr an. Ich habe zusammenhängenden Text produziert und das ist alles was zählt.

Aber nur über meine MA soll der Beitrag nun beim aller liebe nicht sein. Als ich im Februar wieder mit dem Bullet Journaling angefangen habe, habe ich seitdem auch wieder einen „Habit Tracker“ für jeden Monat. Nun fragen sich sicher einige was denn bitteschön ein Habit Tracker, ist. Auf Deutsch kann man dazu ganz einfach „Gewohnheitstracker“ sagen. Oder um es komplett auf Deutsch zu sagen „Gewohnheitsverfolger“. ;P Für meinen Geschmack hört sich die Mischung aus Deutsch und Englisch etwas komisch an, deswegen mache ich weiter mit Habit Tracker, aber egal, weiter im Text. Meine Habit Tracker vom Februar (der mit den Regenbogenfarbenen „streifen“ und der vom März, wo ich versuche das ganze etwas dezenter zu halten und nur zwei Farben zu nehmen. (Experimentieren ist halt erlaubt! Und entschuldigt bitte meine Sauklaue von Handschrift! Normalerweise ist sie schöner und vor allem leserlicher, aber wenn ich nur so „wenig“ Platz habe ändert sich das auf einen Schlag. ;P )

 

Egal, was wollte ich? Ach ja, so ein Habit Tracker ist eine feine Sache! Man bekommt einen guten Überblick über seine Gewohnheiten und wie man mit ihnen Schritt hält oder ob man sich überhaupt ein kleines bisschen an sie hält.
Die Spalte die bei beiden „Jeden Tag produktiv sein“ heißt, und wo im März gestern und heute fehlen (11.3. u. 12.3.) haben für mich noch eine andere Bedeutung.

In der Spalte „Jeden Tag produktiv sein“, geht es mir hauptsächlich darum das ich jeden Tag etwas Produktives mache. Es hat nichts mit der MA zu tun, nichts mit der Uni oder bei denen man ein gewisses „Pflichtgefühl“ verspürt. (So geht das zumindest mir.)

Produktivität hat so viele Bedeutungen und für jeden ist es etwas anderes. Für mich ist es meine Tage nicht nur stupide vor dem Laptop zu verbringen und Serien bis zum Umfallen zu Streamen. Am Ende des Tages frage ich mich dann immer was ich eigentlich aus dem Tag gemacht habe und fange an mir Vorwürfe zu machen, was ich alles hätte machen können und so weiter. Für mich ist also alles besser, als mich abends im Bett vor dem Einschlafen zu fragen was ich mir verdammt nochmal dabei gedacht habe, meinen Tag so zu verplempern. Man kann also sagen, dass ein kleiner Spaziergang, sauber machen und etwas für meine Hobbies zu tun, zu solchen Dingen gehören. Natürlich zähle ich auch die Tage mit an denen ich etwas für meine MA gemacht habe, aber nicht zwangsweise. Denn produktiv ist man nicht nur wenn man lernt, sondern auch wenn man seinen Kopf für etwas Kreatives oder einen nützlichen Zeitvertreib gebraucht.

Wie meine Habit Tracker für den jeweiligen Monat aussehen siehst du oben in den Fotos. Hier ist der „100 days of productivity“ Tracker den ich für diese kleine Challenge benutze. 100 days of productivity PDF. Wie du siehst, ich hab‘ ihn nicht selber gemacht! Ich bin Mitte Januar auf Emma’s Studyblr auf ihrer Seite für Printables darauf gestoßen. Sie hat noch ganz andere tolle Sachen zum Ausdrucken da, falls du dich für solche Sachen interessierst. Bestimmt sind einige vor allem für Schüler oder Studenten nützlich aber in der „Misc. Abteilung“ sind auch andere nette Sachen bei, wie der 100 days Tracker! Was mir auch gefällt sind die „motivational monday quote printables“! Da hab‘ ich mir auch einige Heruntergeladen und nutze sie als Hintergrundbilder für mein iPhone. Kleine Motivationsbooster können nie schaden, und das iPhone hab‘ ich so gut wie immer in den Pfötchen.

Übrigens könnt ihr hier einen Blick auf meinen Fortschritt vom 100 Days of Productivity Tracker werfen! 😀 (Entschuldigt das Licht in meinem Zimmer… Aber die Lampe an der Decke ist nicht wirklich der Knaller… xD)

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Wie du vielleicht erkennen kannst, bin ich heute bei Tag 59 angekommen, also schon über die Hälfte geschafft! 😀 Und ich werde mir auch, wenn die 100 Tage um sind, das Blatt neu ausdrucken und sofort weiter machen, denn dieses Gefühl, dass man den Tag produktiv rumbekommen hat, wenn man vor dem Schlafen gehen den Tag Revue passieren lässt ist einfach wunderbar! Man weiß das man etwas gemacht hat, auch wenn es nur Kleinigkeiten waren.

Ich weiß es scheint etwas „doppelt gemoppelt“ zu sein, aber der Tracker der an der Wand hängt ist eigentlich nur „visuelles Bildmaterial“ für das was ich auch in meinem Bullet Journal zu stehen habe. Warum das gleiche noch einmal an der Wand? Na, weil ich so leichter einen Überblick habe und auch wirkliche SEHE was ich mache und wie weit ich schon gekommen bin. Denn auch wenn ich das Bullet Journal habe, muss ich ganz ehrlich zu geben das ich recht schlampig damit arbeite! Und es manchmal nur kurz während ich Frühstücke in die Hand nehme und gucke, was denn heute alles ansteht.

Das war’s dann auch schon. Der Eintrag ist wieder doppelt so lang geworden, wie ich geplant hatte. Aber du weißt ja nun mittlerweile schon das ich mich nicht wirklich kurzfassen kann, warum denn auch, der letzte Beitrag bestand ja so gut wie nur aus Fotos… Deswegen muss ich das jetzt nachholen, nein Scherz. Ich versuche mich zu bessern und mich ab und an etwas kürzer zu fassen! Versprochen! 🙂 Und vielleicht sollte ich wirklich mal anfangen meine Beiträge etwas mehr zu planen, denn besonders durchdacht ist der hier nicht und wirkt leicht, „Was zum…?“. (So habe ich grad das Gefühl beim Korrekturlesen.)

Dann hab noch einen schönen Abend! Ich sag schon mal gute Nacht und hab morgen einen schönen und ereignisreichen Tag!

~ Deine kleine Wasserhexe

Photo by sydney Rae on Unsplash

2 thoughts on “100 days of productivity. Jeden Tag eine kleine Kleinigkeit erledigen.”

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