Hin und her hüpfen. Hier scharren, dort scharren. Abgehetzt hin und her rennen. Ein geeignetes Plätzen finden um eine Nuss zu verstecken, dann zurück zur nächsten und das ganze Spiel wieder von vorn. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen sagt man. Vor dem Winter muss noch alles sicher und womöglich unauffindbar versteckt werden. Eine recht hektische Zeit für so ein kleines Tier, was maximal den Bruchteil von dem verstecktem Futter wiederfinden wird oder noch unglücklicherweise fällt das meiste „Futterneidern“ zum Opfer. Und man hat den Vorrat im Großen und Ganzen für andere und nicht sich angelegt.

Das hört sich jetzt negativer an als es soll. Die letzten Tage und Wochen waren für mich durchaus ereignisreich, hektisch und stressig. Das Ganze aber im positiven Sinne. Das verstecken und nicht wiederfinden bezieht sich eher darauf, dass eine halbe Ewigkeit damit verbringen kann 500 Wörter auf die Tastatur zu hämmern und Schwups, binnen Sekunden sind sie wieder gelöscht. Mitten im Schreiben überschlagen sich die Gedanken, diese Formulierung klingt besser als die erste, deswegen, schnell weg mit dem „misslungenem“ ersten Versuch und schnell her mit dem „vermeidlich“ besserem zweiten Versuch.

Eigentlich erschreckend, wie schnell man etwas unwiderruflich vom Bildschirm löschen kann. Noch erschreckender ist, dass man sich nach zwei oder drei Minuten nicht mal mehr an das gelöschte Erinnert.

Herrje, wie philosophisch… Das sollte es gar nicht werden. Aber irgendwie musste ich erst das richtige „feeling“ für’s schreiben bekommen. Meine aus 4 Liedern bestehende Spotify Playlist rauskramen, das ganze auf Endlosschleife stellen und dann fiel das schreiben ganz leicht. Die gleiche Playlist hatte ich beim letzten Beitrag auch an und konnte dann wunderbar schreiben. Lustig, was die passende Musik doch „anrichtet“. Ich bin gerade dabei meine sich überschlagenden Gedanken zu den letzten beiden Wochen in diesen Text zu packen und um dir zu verraten, dass in den nächsten Tagen viel passieren wird. Bis kommenden Mittwoch hab ich mehr oder weniger treulose Tomate noch Zeit, meine für diesen Monat geplanten Dinge abzuarbeiten. Warum das Ganze? Ich werde im November und Dezember noch weniger Zeit für den Blog haben, als ich es eh schon habe. Klingt auf den ersten Blick erschreckend und verblüffend zu gleich, oder? Ich soll noch weniger Zeit hierfür haben? Ist das überhaupt möglich? Ja, ist es! Ich habe nämlich für November und Dezember einen kleinen „Weihnachtswichtel-Job“ ergattert! Ich bitte jetzt um einen riesen Konfettiregen und Partymusik, garniert hätte ich das Ganze dann gern mit dem pinken Lama aus der Jules Mumm Werbung! Bitte. Danke. Nein, scherz! Aber echt, ich war wirklich so unglaublich Happy als vor einer Woche der Anruf kam, dass sie mich gerne als Aushilfe einstellen wollen für die Weihnachtsmonate. Davor war ich zweimal beim Probearbeiten und hatte richtig viel Spaß. Ich verrate dir jetzt aus gutem Grund NICHT wo ich als „Weihnachtswichtel“ arbeiten werde, so viel Privatsphäre muss sein finde ich.

Na gut, deswegen also meine leichte Panikmache an mich selbst. Ich hab satte 28 Beiträge in den Entwürfen… (Für einige hört sich das bestimmt nach sehr wenig an, aber glaub mir, ich hab letzte Woche kräftig ausgemistet und hab die 28 dann schließlich behalten!)
Und da ich mich und meine süße „Dolce Vita“ Faulheit kenne, muss ich mich jetzt die nächsten Tage selbst etwas unter Druck setzten und alles was schon seit Monaten darauf wartet einmal ein fertiger Beitrag zu werden, fertig zu bekommen!

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Hier die Bücher zu denen ich die Rezensionen schreiben werde. Und sag hallo, zu einem weiteren Smartphone Foto, was viel zu dunkel und viel zu „unstimmig“ ist, mit störendem Kabelsalat im Hintergrund. Ich gelobe Besserung!

Ab morgen ist geplant das ich jeden Tag eine Bücherrezension raushaue… Hab ich das grad wirklich gesagt und in den Kalender geschrieben? Ja, habe ich! Es wird hart, dass durchzuhalten aber es muss sein. 5 der Bücher hab ich schon wieder vor einer gefühlten Ewigkeit gelesen, dass ich die Rezensionen nicht noch länger aufschieben kann und will. Ich seh’s schon vor mit, dass ich bevor ich die 5 Rezensionen schreiben kann, die ganzen Bücher nochmal lese. Allein aus dem Grund das ich keinen blassen Schimmer mehr habe, WAS ich da überhaupt gelesen hab… Traurig, das ich mir sogar beim Bloggen so die Pistole auf die Brust setzten muss… Das kannte ich sonst immer nur von der Uni und den ganzen kleineren Aufsätzen und Essays, die wir abgeben mussten und natürlich von den Hausarbeiten am Ende des Semesters. Ah, dieser verdammte Müßiggang, der dann irgendwann so den Alltag bestimmt. Na egal, das ändert sich ja dann ab dem 1. November.

Falls du dich jetzt fragst, warum ich hier die Panik mache und die Rezensionen uuuuuuunbedingt bis zum 30. Oktober fertigkriegen will, hab ich ja schon die Zeit genannt und ich mich kaum an die Bücher erinnere. Ein weiterer Grund ist, ich weiß nicht wie fix und alle ich dann nach dem Arbeiten bin. Es wird halt einfach nur eine riesen Umstellung für mich früh aufzustehen, Ware auspacken, Kunden helfen, kassieren und einfach nur 3 bis 6 Stunden am Tag funktionieren zu müssen. Und ich will ja meine Arbeit auch gut machen und alles. Und da bin ich fest von überzeugt, dass ich da dann meine Auszeit zwischen den Arbeitstagen brauche, an denen ich nichts mache. Ich hab zwar geplant, dass ich an den Tagen an denen ich nicht arbeite einen Beitrag online stellen oder einfach nur schreiben will, aber ob ich das dann auch durchhalte ist eine andere Sache. Die zwei Tage, an denen ich Probearbeiten war haben mich schon echt „fertig gemacht“. xD Ich war am nächsten Tag immer wie tot oder zumindest erschlagen oder vom Lkw überfahren. So habe ich mich immerhin gefühlt… 😛 (Dramaqueen much, ich weiß!) Aus dem Grund oder den Gründen ist jetzt bis 30. Oktober etwas mehr geplant und am 31., kommt ein Monatsrückblick Beitrag, der das Ganze dann mal etwas auflockert. Und dann werden wir (am aller meisten Ich) sehen wie es weiter geht.

Mit den Buchrezensionen bin ich guter Dinge, dass die „locker flockig“ von der Hand gehen, angefangen sind sie schon, von daher ist der erste Schritt getan. Ich muss nur sehen, was mit den Entwürfen passiert die mehr Zeit in Anspruch nehmen. Das sind die Beiträge zu meinem Schreibprojekt. Von Charakterprofilen bis „Worldbuilding“-Beiträgen ist alles dabei. Ich tu mich nur schwer das Ganze für Andere, sowie dich, verständlich zu kürzen und in einen Beitrag zu quetschen! Das ist der Nachteil, wenn man die meiste Zeit, wenn es um sein Schreibprojekt geht, um 3 Uhr nachts in seiner eigenen keinen Seifenblase steckt, die Tastatur vom Laptop malträtiert und dazu noch tausende von Zetteln, A4 Blöcke und Karteikarten mit dem Kulli vollkritzelt. Liebe Schreibkollegen, bitte sagt mir das ihr das auch so macht! Weil wenn nicht, weiß ich dann endlich das ich amtlich einen an der Waffel habe, wenn es um mein Schreibprojekt und meine „flatternden“ Gedanken geht.

Na egal, oben im Bild siehst du welche Bücherrezensionen die Tage komme. Natürlich kriege ich nicht alle 5 bis zum 31. Oktober fertig. Am 31. Oktober kommt wie gesagt, dann ein Monatsrückblick und die letzte Rezension muss bis zum 3. November warten. Was für mich sicherlich eine Erleichterung sein wird, denn so kann ich das Buch Eat, Pray, Love noch etwas „verdauen“ und mir einen gescheiten Rezensionstext ausdenken. xD

Ich hoffe, der Text macht von Anfang bis Ende Sinn?! Die ganzen Tippfeheler und sonstiges werde ich dann später nochmal „tilgen“, ich hab jetzt irgendwie keine Lust mehr mir den Text nochmal durchzulesen. (Einfach weil ich Angst hab ich fang dann nochmal von vorne an und lösche einfach mal so knappe 1500 Wörter…) Ich hatte leider hier und da die eine Unterbrechung, meine lieben Eltern, die wissen wollten was, denn heute mit mir los ist und warum ich mich im Zimmer nebenan verkrieche… 😛 Wenn halt nichts Gutes im Tv kommt, kann und sollte man die Zeit anders nutzen! 😛 Ich hab schon oft genug auf der Couch gesessen und mich gefragt, warum ich nichts produktiveres mache, aber dann hab ich auch keinen Bock jedes Mal meinen Eltern zu erklären warum ich mich im „Zimmer neben an“ verkrieche. Na ja, egal.

Woah, ich immer mit meinen fiesen langen Beiträgen und dabei wollte ich nur KURZ erklären, warum die nächsten Tage so viel los sein wird auf dem Blog. Und warum im November, Dezember eventuell tote Hose herrscht, haha. Na ja, packt einen die Schreiblust muss man zu schlagen bevor sie wieder verschwindet, oder?

Na dann, hab noch einen wunderschönen Abend und einen schönen Freitag und freu dich schon mal auf mein „gespamme“. Ich hoffe es wird etwas dabei sein an Rezensionen was dir gefällt. 😉

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*Alle rezensierten und vorgestellten Bücher wurden von mir selbst gekauft. 

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