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Bücher für die Inspiration. William O’Connor ist mein neuer Held.

Hallo lieber Leser,

letztens nachdem ich den letzten Blogeintrag geschrieben habe, dachte ich das es sicherlich interessant für dich wäre welche Bücher ich als Inspiration für meine mystischen Wesen und Kreaturen benutzt habe. Ich muss ganz ehrlich sagen ich hab‘ echt lange gesucht bis ich etwas „vernünftiges“ gefunden habe. Und da ich weiß wie anstrengend so eine Suche nach guten Lexika für Mythenwesen und der Gleichen sein kann, kommen hier meine absoluten Lieblinge. Was ich ganz besonders an ihnen mag ist, dass einige von ihnen die ganz „normalen“ Wesen und Kreaturen beinhalten die wirklich jeder kennt und dann wiederum einige von denen man noch nie etwas gehört hat.

Aber gut, bevor ich wieder lange Reden schwinge und das hier wieder ein „Monsterbeitrag“ wird komm ich jetzt zu den Büchern. Ich verlinke sie dir wieder mit den Amazonseiten (wie ich’s schon in den letzten Beitrag mit dem Dracopedia Buch gemacht hatte), damit du weißt wie sie aussehen und auch gleich die ISBN zur Hand hast.

Dann viel Spaß und ich hoffe du findest die Bücher hilfreich. (Viele Bilder hat Amazon zu dem jeweiligen Buch leider nicht!) Aber wenn du die Namen in Google sucht, findest du ein paar Einblicke in die Bücher. Falls du etwas mehr sehen möchtest, frag einfach und dann kann ich dir noch einige Einzelheiten nennen. 😉 Alle verlinkungen findest du wie immer in fetter Schrift, da man es sonst nicht wirklich erkennt und mit der Maus, über den kompletten Text „hovern“ muss auch nicht sein, nur um herauszufinden, was und vor allem WO ich denn nun die Verlinkungen „versteckt“ habe … ^^°

So nun zum ersten Buch was ich schon einmal erwähnt hatte;

Dracopedia The Bestiary: An Artist’s Guide To Creating Mythical Creatures
Eines von drei Zeichenguides von William O’Connor. Das Buch hat insgesamt 158 Seiten. Die ersten 12 Seiten sind Introduction, Drawing Tools, Reference, Digital Tools und Animal Anatomy. Die Seiten 14 bis 153 beinhalten und beschreiben 26 mystische Kreaturen, in alphabetischer Reihenfolge. Die wunderschönen Bilder und Beschreibungen regen mein Gehirn gleich zum Schreiben und Erfinden an. In allen drei Büchern finden sich Poster zum eventuellem herausnehmen mit den Bestien die in dem jeweiligen Buch behandelt wurden. (Die jeweiligen Poster sind eine schöne Übersicht zu den Größen der Kreaturen.) Wie schon erwähnt ist es eigentlich ein Buch was einem die Anatomie und das Zeichnen von mystischen Kreaturen näherbringen und erleichtern soll. Da mein künstlerisches Talent jedoch sehr beschränkt ist, nehme ich das Buch und seine Zeichnungen als Beispiele für das Aussehen der Kreaturen die ich in meine Geschichte einbauen werde. Es sind wirklich wunderschöne Zeichnungen und auch das kurze „History“ also ein kleiner „Geschichtsteil“ zu jeder Kreatur ist wirklich lesenswert! In der Geschichte der Wesen erfährt man in kürzeren und längeren Abschnitten einiges Wissenswertes über jede Kreatur. Zum Beispiel über den Enfield, woher der Mythos stammt, aus welcher Kombination von Tieren er sich zusammensetzt und so weiter. Persönlich finde ich diese Abschnitte sehr amüsant zu lesen, da William O’Connor diese mystischen Wesen in die Realität zieht, das heißt er schreibt so als hätte es diese Kreaturen wirklich einmal gegeben. Ich meine wer kann zu 100% behaupten das es sie nicht gab? Egal, hier ein kurzes Beispiel was über den Enfield steht: „Fox hunting and encroachment by other predators strained the populations of the already rare creature, and it is assumed it died out from limited resources. … Humans are known to have kept them as pets in menageries.“ Ich muss ganz ehrlich sagen ich bin ein RIESEN Fan von solchen Beschreibungen! Das bringt einem das ganze näher und regt mein Gehirn gleich noch mehr an. Von den ganzen Kreaturen die im Buch behandelt werden kann ich mit Fug und Recht behaupten nur 12 gekannt zu haben, oder anders, ich habe nur von 12 der 26 Kreaturen jemals etwas gehört. Das macht die ganze Sache noch spannender und interessanter zu lesen, da ich wirklich viel Neues an Input und Ideen bekommen habe.
Für mich war das Buch wirklich ein Glücksgriff in meinem Buchladen des Vertrauens in Bergen (Norwegen). Die Aufmachung ist hübsch, spricht mich persönlich sofort an und auch wenn der Preis etwas pfeffrig war hat es sich voll und ganz gelohnt! Ich würde es nicht mehr missen wollen.

Zum nächsten Buch was ich noch besitze; Dracopedia A Guide to Drawing the Dragons of the World . Da es vom gleichen Autor stammt, ist auch dieses Buch wieder ein Zeichenguide. Diesmal zu den verschiedensten Drachenarten die es auf der Welt gibt und gab. ; ) Die Vielfalt ist diesmal etwas kleiner, denn es werden nur 13 Drachenarten beschrieben aber dafür beinhalten sie mehr Fakten zu der jeweiligen Art. Zum Beispiel zum Draco nimibiaquidae (Arctic Dragon). Auf der ersten Seite finden sich ‚Specifications‘; eine kleine Weltkarte die zeigt, wo diese Art zu finden ist, Größe, Flügelspanne, Identifizierung, Lebensraum, allgemeiner Name und unter welchen Namen der Drache sonst noch bekannt ist und und und. Zu diesen Allgemeinen Fakten kommen auf den nächsten Seiten noch nützliche Dinge zur Biologie des Drachen, Verhalten, Aussehen und der Gleichen. Dazu erfährt man noch welche Unterschiede (speziell beim Aussehen) es in der Art gibt und auch zum Brutverhalten der Drachen gibt es Informationen. Wie groß das Drachenei ist, wann die Brutzeit des jeweiligen Drachen ist und so weiter. Es gibt auch Infos zu den verschiedenen „Subgenus“ (mir ist grad das deutsche Wort entfallen), beim arktischen Drachen ist das der Kilin, zu dem dann auch noch einige nützliche Infos stehen und auch Zeichnungen findet man von beiden. Dann findet sich wie im vorherigen Buch noch ein kleiner Teil zur Geschichte des Drachen und der Menschen und auch was ein typisches Verhalten für den Drachen ist, und dann für diesen Zeichenguide das wichtigste, wie man den Drachen dann im Endeffekt zeichnen kann. : )
Wie das vorherige Buch finde ich auch dieses SEHR gelungen. Es ist amüsant zu lesen, ist so geschrieben als wären Drachen in unserer Welt angesiedelt und würden in ihr frei herumstreunen. Wie in den anderen Büchern auch findet man am Ende des Buches wieder ein ausklappbares Poster mit allen erwähnten Drachen und was recht interessant ist, ist die ‚Actual Size Comparison‘. Ich bin für solche Details immer sehr zu haben, weil ich es erstaunlich finde wie jemand so verdammt gut überlegt und kreativ sein kann um so etwas überhaupt auf die Beine stellen kann.

Dann hat William O’Connor noch ein drittes Buch im gleichen Stil heraus gebracht und zwar ist das Dracopedia The Great Dragons: An Artist’s Field Guide and Drawing Journal. Zu diesem Buch kann ich leider nicht viel sagen da es in meiner Sammlung noch fehlt. Aber die Male die ich im Bücherladen meines Vertrauens einen Blick hineingeworfen habe gefielen mir sehr! Es ähnelt zwar sehr dem „Dragons of the World“ Buch, dennoch nimmt sich William O’Connor hier die gängigsten Drachen vor von denen man schon gehört hat. Dieses Buch hat er noch realistischer geschrieben und es weckt den Gedanken das die Drachen wirklich unter uns Leben könnten, da es einem Skizzenbuch und Journal ähnelt. (Deswegen bestimmt auch der Name „Field Guide and Drawing Journal, höhö.) Ich hab‘ mal etwas gegoogelt und hab einen Blog (zwar auf chinesisch, aber egal) gefunden der ein paar Seiten aus diesem Buch abfotografiert hat und auf denen du sehen kannst wie das „Tagebuch“ aufgebaut ist. Wie gesagt leider kann ich hier nicht mehr zu sagen, da ich das Buch selber noch nicht habe aber ich hab‘ mich schon beim ersten durchblättern in es verliebt und werde es mir bei nächster Gelegenheit auch ins Bücherregal stellen.

Dann verabschieden wir uns auch schon von William O’Connor, leider! Falls du noch mehr Interesse an ihm und seinem Dracopedia Projekt hast, da kann ich dir nur einen Blick auf seinen Blogspotempfehlen und vielleicht auch auf seine DeviantArt Seite, auch wenn er da nicht viele Bilder/Zeichnungen hat. Im Blogspot von Herrn O’Connor könnt ihr auch einen Blick auf den ‚Dragon of the Month: Icelandic White Dragon‘erhaschen. Der Drache ist auch im Dracopedia The Great Dragons Buch mit dabei und bietet so gesehen einen kleinen gratis Einblick in das Buch.

Als nächstes habe ich auf Amazon „The Mythical Creatures Bible. A definitive guide to Legendary Beings.“ von Brenda Rosen gefunden und auf gut Glück, damals einfach mal bestellt. Ich bin wirklich froh das ich es gemacht habe, denn dieses kleine quadratische Buch ist wirklich wie eine Bibel für mystische Kreaturen. Auf 400 Seiten erfährt man wirklich alles über jegliche mystischen Wesen, Kreaturen und Geister die man sich vorstellen kann. Was ich nützlich finde ist die Seite mit den ‚Contents‘ arbeitet. Sprich hier sieht man die Aufteilung des Buches und was einen erwartet. Das Buch ist nämlich in 5 Teile eingeteilt;

Part one:Introduction
Part two:Fabulous Animals,
Part three:Creatures from the Shadow World
Part four:Nature Spirits und
Part five:Sacred Creatures


Und dann die ganzen Quellen, der Index und der gleichen kommen noch dazu, natürlich ganz zum Schluss. Besonders hilfreich finde ich im ersten Teil also in der Einleitung die Kapitel, ‚What are mythical creatures? Why learn about mythical creatures? Folktales, legends and myths. Sacred and magical creatures. Classical sourses. Cultural epics. Using this book.‘und viele andere Kapitel die zur Einleitung und Beschreibung des Buches dienen. Das Buch ist also wirklich wie ein Lexikon aufgebaut und dadurch sehr hilfreich, für das Schreiben oder einfach nur für jemanden der sich für mystische Kreaturen interessiert, finde ich es wirklich lesenswert. Auf Amazon findet man diesmal sogar ein paar Bilder in den Kundenrezensionen die einen kleinen Einblick in das Buch bieten. 🙂

Als letztes habe ich noch „The Fairy Bible. A definitive guide to the world of fairies.“ von Teresa Moorey. Für mein Schreibprojekt habe ich das Buch noch nicht wirklich verwendet, da ich noch nicht wirklich viele Feen und Elfen eingebaut habe. Ich denke aber wenn ich zu dem ganzen „Kram“ komme, wird das Buch sehr hilfreich werden. Es hat wie schon die andere „Bibel“ schöne Bilder und eine wirklich gute Aufteilung. Auf der ‚Contents‘-Seite sieht man eine schöne Übersicht zu den Kapiteln die wie folgt aussehen:

Introductions
The realm of fairies
Water Fairies
Air Fairies
Fire Fairies
Earth Fairies
House and Hearth Fairies
Flower Fairies
Tree Fairies
Weather Fairies
A Dictionary of Fairies

Index, Bibliographie/Quellen und das Ganze findet sich natürlich auch. Auch dieses Buch entzückt mich jedes Mal, wenn ich etwas darin blättere und lese, denn die Autorin hat es so geschrieben als wären Feen und Elfen unter uns und würden in den verschiedensten Gegenständen, Blumen und Pflanzen leben. Dazu gibt es dann zu jedem Typ Fee eine „Beschreibung“ wie man einen Altar für die jeweiligen Feen erstellt und wie man dadurch Feen in sein Haus und Leben lässt. Es ist vielleicht nicht jedermanns Sache, da es etwas „esoterisch“ und „abgedreht“ wirken kann mit den Methoden wie man die Feen und Helfer herbeirufen kann. Ansonsten freue ich mich sehr das Buch in Gebrauch zunehmen, wenn ich dann endlich mal in der Geschichte zu den Feen und Naturgeistern komme. 🙂

So… Das waren sie, die Bücher die ich als Inspiration und Lexika beim Schreiben nutze. Ich finde sie irre hilfreich und nützlich, bereue die Käufe nicht im Geringsten und würde sie jedes Mal wiederkaufen. Deswegen kann ich sie auch jedem Empfehlen, der so ein Schreibprojekt bewältigt oder einfach nur mehr über Feen, mystischen Kreaturen und der Gleichen erfahren will. Geschmäcker sind natürlich verschieden und nicht jeder mag die Bücher die ich mag. Dennoch finde ich sie wie gesagt hilfreich und ich hab so einiges neues über Mythen, Sagen und Legenden gelernt. Ich spiele mit dem Gedanken noch einige weitere Bücher zu bestellen die ich auf Amazon gefunden habe, aber dazu fehlt mir momentan das Geld und der Platz, deswegen muss das noch etwas warten! Aber die Bücher laufen ja nicht weg und mein „Schreib-Tempo“ ist ja auch nicht grad das schnellste und ab und an fühle ich mich wie J.R.R. Tolkien der 40 Jahre an Herr der Ringe gesessen und im Endeffekt doch nie so wirklich mit dem Ganzen fertig war, vom Gefühl her.

Aber ich schweife schon wieder ab und bevor das ganze jetzt doch wieder eeeelendig lang wird ist hier Schluss. ; P

 

~ Deine kleine Wasserhexe

8 Gedanken zu „Bücher für die Inspiration. William O’Connor ist mein neuer Held.“

  1. Hallo Sarah,
    die Bibel von Brenda Rosen ist gleich auf meiner Amazon-Wunschliste gelandet! Danke für die Anregungen. Witzigerweise wäre ich selber gar nicht darauf gekommen, auch englische Bücher in Betracht zu ziehen, so versteift bin ich auf deutsche Literatur 😀
    Liebe Grüße, Alex

    1. Hi Alex,
      ui das freut mich! \(^_^)/ Bitte gerne, freut mich sehr das du auf Anhieb was gefunden hast! : D Ich war anfangs auch recht versteift auf deutsche Literatur, hab aber sehr schnell festgestellt das es im englischen viel viel mehr gibt und hab grösstenteils nur englisches Material für’s Schreiben und Ideen sammeln. Und jetzt finde ich sogar das es mir mehr spaß macht solche „Bibeln“ und Lexika auf englisch zu lesen und es gibt soooo viele, wo ich nicht weiß wo ich anfangen oder weiten machen soll mit dem kaufen, haha. 🤣💸

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