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Bullet Journal für 2019. (Der frühe Vogel hat mehr Zeit für’s kreativ sein.)

Hallo zusammen.

Bevor ich es vergesse, ich wünsche dir ein wunderschönes Pfingstwochenende (auch wenn es fast vorbei ist, aber egal). Ich hoffe du kannst das lange Wochenende nutzen mit schönem Wetter und der Gleichen.

Ich wollte heute eigentlich mit meinen Eltern in den Garten, aber als ich heute morgen aufgemacht bin hat mit gleich ein irrer „Migränekopf“ begrüßt. Also wurde leider doch nichts aus der Radtour und dem Tag im Garten. Leider, sehr schade aber da kann man nichts machen, am Freitage habe ich endlich einen Arzttermin und hoffe entweder auf eine verständnisvolle Ärztin oder eine Überweisung zu einem Migränespezialisten, der mir vielleicht sagen kann, was für eine Art Migräne ich habe, oder vielleicht auch nur, dass es eine andere Art Kopfschmerz ist. Aber erstmal sehen was die Hausärztin am Freitag sagt.

Zu etwas anderem, ich weiß der letzte Beitrag war recht düster und deprimierend. Aber ich finde auch das ist erlaubt, gerade weil es ja ein persönlicher Blog ist den ich hier betreibe.

Über was ich eigentlich schreiben wollte ist das Journaling. Ganz besonders über das Bullet Journaling mit dem ich seit kurzem wieder angefangen habe. Momentan Arbeite ich ja mit einem „Vorgeschriebenem“ Bullet Journal, was ich nur ausfüllen muss und nichts selber machen, an Layout und sowas. Das ist zwar ganz nett und hat so seine Vorteile (ich verbringe nicht den ganzen Tag damit mir ausgefallene Designs für die Seiten auszudenken), aber es hat auch Nachteile. Es ist nicht ganz Meins. Es fühlt sich an wie jeder x-beliebige Taschenkalender den man zu kaufen kriegt. Was nicht ganz das ist was ich mir vorstelle. Ich habe vor einigen Jahren schon mal ein Bullet Journal „betrieben“ und muss sagen, dass es bis jetzt der beste Kalender oder Planer war den ich je hatte. Als ich mit dem Bullet Journal gearbeitet habe, habe ich mich auch wirklich an meine ganzen Pläne, Termine (an die ja sowieso), Listen und was weiß ich nicht was gehalten. Ich fand es einfach schade, das Journal einfach achtlos in der Ecke liegen zu haben, wenn ich doch so viel Zeit in die Ausschmückung gesteckt habe. Und genau dieser Ansporn, dass dieses Journal zu schade ist um es nicht mehr zu beachten fehlt mir.

Ich werde jetzt nicht sofort mein gekauftes Journal liegen lassen oder in eine Schublade verkümmern lassen. Nein. Ich werde das halb unpersönliche bis zum Ende des Jahres benutzen, damit ich nicht sagen muss „rausgeschmissenes Geld“.

Und für 2019 habe ich die Abende schon angefangen mit meinen eigenen Planer zurecht zu machen. Ich war am Dienstag in Berlin und habe mich mit einer meiner liebsten Freundinnen getroffen. Sie war mit ihrem Freund auf einem kleinen Städtetrip und da haben wir uns endlich mal wieder getroffen. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie schön es war die beiden wieder zu sehen. (Ja, ich verstehe mich auch immer gut mit den Freunden/Lebenspartnern-Gefährten, meiner Freundinnen, von daher war es schön beide wieder zu sehen.) Das Wetter hat zwar ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr ganz mitgemacht, aber das war egal. Kurz nachdem wir uns am S- und U-Bahnhof Friedrichstraße in Berlin getroffen hatten sind wir zum KulturKaufhaus Dussmann und haben beide etwas Geld gelassen. Ich habe endlich wieder ein Moleskin Notizbuch in die Fingerchen bekommen, da ich schon vorher den Plan hatte wieder ein Bullet Journal anzufangen!
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Hier auf dem Fotos siehst du mein Notizbuch von Moleskin. Für den Fall das du mehr darüber lesen möchtest, habe ich dir direkt die Seite zu dem Notizbuch im Wort ‚Moleskin‘ verlinkt.
Gesagt getan. Am Donnerstag oder Freitag hatte ich mir dann auch gleich noch (zu Hause natürlich) bei Thalia das Buch „Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode. Kreativ werden. Ziele verwirklichen. Glück finden.“ (Das mit dem Glück finden nehme ich jetzt mal nicht SO genau, aber man kann es ja immer anders definieren.) Weiter steht auf dem Buch „Inspiration für deinen persönlichen Lebensplaner“. Das Ganze stammt auf der Feder von Jasmin Arensmeier und ist wirklich hilfreich. Ich habe dir hier die Thalia Seite verlinkt, da du dort auch ein paar Bilder findest, die das Buch von Innen zeigen. 🙂 (Ich hoffe man kann den Text auf der Inhaltsseite erkennen, auf meinem Bildschirm wirkt es etwas pixelig.)

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Warum ich mir das Buch gekauft habe, wenn ich doch schon mal ein Bullet Journal geführt habe? Ganz einfach! Ich will es diesmal einheitlicher, übersichtlicher und stressfreier gestalten und aufbauen. Das Buch bietet wirklich schöne Ansätze, erklärt am Anfang kurz und bündig, was denn unter „Bullet-Journal(ing)“ verstanden wird. Gibt Tips und Ratschläge für das richtige Notizbuch und die Stifte. Natürlich muss man sich bei den beiden dingen selbst herantasten, was einem am besten gefällt, aber für Einsteiger trotzdem nützlich und hilfreich. Als nächstes gibt es einen Einblick in die verschieden Stilrichtungen des Bullet Journaling. Natürlich sind nicht alle aufgelistet, aber die drei unterschiedlichsten und wie ich auch finde, die Stile die wirklich am meisten verbreitet sind.

Und das geht es auch schon los mit dem „Blick ins Buch“. Ab hier wird erläutert, wie so ein Journal aufgebaut ist und was so alles dazu gehört. Den Text zu den jeweiligen Abschnitten, in dem der Index, Schlüssel, Legende und alles erklärt und erläutert wird passend. Hier und da gibt es ein Bild was das ganze auflockert und Lust auf mehr macht. (So empfinde ich das mit den Bildern.)

Vielleicht wirst du jetzt sagen, diese Infos zu dem was in ein Bullet Journal wirklich gehört, findet man auch im Internet, dafür brauch man doch kein Geld für ein Buch ausgeben. Da magst du natürlich vollkommen recht haben. Ich mag es nur lieber solche für mich hilfreichen Dinge in Buchformat an meiner Seite zu haben. Natürlich suche ich auch im Internet nach Inspiration für die kreativen Seiten die ich einplane, aber ich bin etwas altmodisch und erstens liebe ich es in Büchern zu blättern und zu stöbern. Und zweitens finde ich es auch einfacher, wenn ich ein analoges Notizbuch habe mir analog anzusehen, wie ich es aufbauen und gestalten kann. (Versteht man was ich damit sagen will? Mein Kopf und meine Gedanken sind grad etwas wirr…)

Was ich an Jasmin Arensmeiers Buch auch ganz besonders toll finde ist, dass sie in den Bilder die im Buch zu finden sind, verschiedene „Gesichter“ des Bullet Journalings zeigt. Sie zeigt den minimalistischen Stil, den Farbenfrohen, den Scrapbooking-Stil also eine wunderschöne Mischung aus allen. Und das ganze Buch an sich ist einfach, konkret und trotzdem kreativ gehalten. Es ist nicht überladen, es gibt schöne Beispielbilder, Ideen für Schriften die man verwenden kann und vieles mehr.

Hier ein kleiner Einblick in mein Journal, wie es bis jetzt aussieht. Es ist nicht viel aber immerhin schon etwas. 🙂 Ich werde dich mit den Seiten, dem Layout und allem auf dem Laufendem halten, für den Fall das dir der kleine Anfang gefällt. 😉

Für den Fall, das du gerne eine übersichtlichere Auflistung vom Notizbuch, Stiften und anderen Sachen sehen möchtest sag bescheid, ich schreibe gerne einen kleinen Beitrag über meine Materialien. 🙂

Eigentlich wollte ich ja noch über eine andere „Journaling Art“ schreiben, aber das muss für einen anderen Beitrag warten. Da dieser Beitrag doch wieder viel viel länger geworden ist als geplant, höre ich hier also auf. Für die anderen Bücher die du vielleicht auf dem ersten Bild siehst (neben dem Notizbuch habe ich dir gerade auch schon das Buch von Jasmin Arensmeier gezeigt), Beiträge zu den beiden Büchern folgen eventuell noch. Ich muss mich nur erst einmal mit den Thema Handlettering auseinandersetzen!

Dann wünsche ich dir noch einen wunderschönen Sonntagabend und morgen einen schönen Pfingstmontag.
~ Deine kleine Wasserhexe

Photo by STIL on Unsplash

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