Ok, nenn mich gerne das Frustrationsmonster oder sonst was, aber wenn man fünfmal mit ein und demselben Beitrag anfängt, fange ich persönlich an „abzukotzen“. So geht mir das übrigens schon die letzten 10 Tage, deswegen kam auch in der Zeit leider nichts Neues. Ich hatte mich die letzten Tage nicht mal hier auf WP eingeloggt, oder hab in meine App geschaut. Einfach nur weil mich der bloße Gedanke „Die Anderen werden wieder so viel Neues produziert und hochgeladen haben“, davon abgehalten hat. Da ich mich ja eigentlich nicht mehr mit anderen vergleichen wollte, die wirklich 2 oder 3 Beiträge pro Tag raushauen.(Ich frag mich immer wieder wie die das schaffen…)

Nein, ich verspreche dir, dass das hier kein „in Selbstmitleid versinken“ Beitrag wird wie sonst, aber die Frustration ist im Moment mein treuer Begleiter, nicht nur beim Schreiben. Alles was ich anfange und was dann vielleicht nicht so wird wie ich es mir vorgestellt habe, frustriert mich maßlos. Und diese Tatsache das die Frustration momentan so konsequent in meinem Alltag sitzt frustriert mich. Es ist beinahe als hätte ich eine streunende Katze oder einen streunenden Hund gefüttert und jetzt rückt er mir nicht mehr von der Pelle, was an sich nichts schlimm wäre, würde der Hund oder die Katze nicht immer mehr von seinen Freunden mitbringen, die auch gefüttert werden wollen.  Du merkst vielleicht wozu das führt, nämlich einem Teufelskreis. Ich bin also frustriert von der Frustration, das hört sich beinahe poetisch an, haha. Diese Frustration geht mittlerweile soweit das ich mich gar nicht mehr traue irgendwas in die Hände zu nehmen. Mein Bullet Journal was ich für 2019 vorbereiten wollte? Steht schon seit Wochen, wenn nicht sogar Monaten neben mir auf dem Schreibtisch, zusammen mit den drei Notizbüchern für mein Schreibprojekt und meinem „Heartsong Journal“. (Obwohl ich das ein oder andere Mal schon mein Heartsong Journal zusammen mit den Büchlein; 14,000 things to be happy about von Barbara Ann Kipfer in die Hand genommen habe und an vereinzelten Tagen, einfach mal eine beliebige Seite aufschlage und mir das erste Wort was mir ins Auge springt ins Journal schreibe.) Meine Kamera? Verstaubt irgendwo, in irgendeiner Drönabox von Ikea. Meine Malsachen? Sind irgendwo im Keller wo sie kein Schwein sieht oder jammern hört, weil sie sich vernachlässigt fühlen. Die 28 Beitragsentwürfe, die darauf warten, dass ich sie endlich mal zu ende schreibe und dir Zeige? Packen glaube ich gerade ihre Koffer oder versteigern sich auf Ebay, damit ein anderer Schreiberling sich ihrer annimmt. 😛

Die einzige Sache die mich im Moment nicht frustriert ist das Lesen. Selbst Musik hören wird zur Qual, wenn man jedes Lied wegdrückt, weil es nicht das ist was man hören will. Und das obwohl ich bis vor kurzem die Musik immer noch für wichtiger oder schöner hielt als das Lesen.

Die Liste von den Dingen, dich sich von mir verabschieden und sich einen neuen Besitzer suchen könnte hier noch eine Ewigkeit weitergehen, wird sie aber nicht. Da es eh nichts ändern würde. Ich glaube auch nicht, dass es einen besonderen Grund gibt (den gibt es sicherlich, wie mit allen Problemen, die man hat), warum ich immer so frustriert bin, ich bin es halt. Habe eine kurze Lunte, bin leicht gereizt und recht schnell mit mir und allem Unzufrieden. (Hey, hier haben wir ja einen wirklich guten Grund.)

Wie schon so oft gelobe ich Besserung was meine Aktivität und Aufmerksamkeit betrifft. Ob ich es irgendwann mal in den Griff kriege, dir und anderen einen Blog mit einer klaren Struktur oder Linie zu präsentieren bleibt abzuwarten. Ich hoffe es wirklich, aber Zuversicht das es jetzt bald passiert habe ich nicht wirklich. Deswegen werde ich weiter fleißig Bewerbungen schreiben und keine Ahnung, weiter an und mit den Sachen arbeiten, die mir bis Dato immer so viel Freude gemacht haben und wer weiß, vielleicht kommt dann irgendwann dieser „AHA-Moment“, von dem aus dann alles einfacher von der Hand geht.

Der Beitrag, der heute eigentlich kommen sollte, wird dann morgen online gehen! Ich fange heute kein sechstes Mal an und werde noch frustrierter, dazu habe ich keine Lust. Das Schreiben und der Beitrag werden dann morgen nach dem Frühstück gleich das erste sein was ich in Angriff nehme, heute werde ich einfach nur noch dem Regen lauschen der auf das Fensterbrett trommelt, vor dem Schlafen noch etwas Lesen aber vorher noch etwas auf dem Sessel lümmeln, mein iPhone wichtiger finden als alles andere während im Hintergrund irgendein bedepperter „Hollywood Blockbuster“ läuft und meine Eltern schon um halb neun dauergähnen und eine halbe Stunde später ins Bett wandern. 😉

Hab noch einen schönen Abend allein oder mit deinen Lieben und dann bis morgen.

Untitled-1

(Meine neue „Unterschrift“, das einzige was so wenig Zeit in Anspruch genommen hat, dass ich davon gar nicht erst frustriert werden konnte und was mich einen Schritt weiter an mein Ziel einen für mich vernünftigen und einheitlichen Blog auf die Beine zustellen gebracht hat.)

7 thoughts on “Das Frustrationsmonster und ich”

    1. Vielen lieben dank! Das freut mich sehr zu hören, dass sie dir gefällt. 🙂 Ja, stimmt das war schon ein kleiner Erfolg.
      Das hört sich nach einem guten Plan an, mal was anderes machen, was nicht zum „normalen“ Alltag gehört! Ich werd mal sehen was sich nach der Erkältung so machen lässt. 😉

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  1. Hey ho meine liebe!
    habe deinen beitrag schon vor 5 tagen gelesen, aber bisher noch nicht die zeit zur antwort gefunden… doch immer wieder trieb eine meiner gedanken zu dir, ein besonders lieber natürlich, und so schreibe ich dir hier nun endlich doch noch!
    du musst wissen, ich konnte jedes einzelne wort so gut verstehen… diese frustration… ich habe gerade selbst so eine phase, aus der ich versuche mich heraus zu käpfen und fuck es ist enorm schwer (auch wenn ich glaube, heute einen bedeutenden schritt geschafft zu haben!)
    als ich deinen text las muss ich sagen kam irgendwo in mir erleichterung auf. versteh mich nicht falsch, ich habe mich absolut nicht darüber gefreut, dass es dir so scheiße geht, aber es hat mich beruhigt, zu lesen, dass ich offenbar nicht der einzige mensch bin, der gerade einfach nur von allem frustriert und genervt ist. jeder einzelne motivationsspruch der mir entgegengebracht wurde hat mich einfach nur so unendlich wütend gemacht und ich könnt immernoch irgendwas kaputt schlagen und denke „verdammt nochmal halt die fresse und lass mich scheiße drauf sein“… ist krass und dumm aber is so xD
    deswegen also zunächst… weißt du, es ist irgendwie okay. vielleicht ist alles gerade einfach scheiße. vielleicht steht uns manchmal zu, das selbstmitleid zu genießen.
    und ja irgendwann muss man sich dann aber auch in den arsch treten und positive gedanken haben wollen… und ja das ist scheiße schwer -.-
    ich hoffe, dass du es schaffst, deine frustration irgendwie auszuleben, dann kann man sie vllt auch los lassen, keine ahnung. herausfinden, wo sie ihren ursprung findet. ich wünsche dir, dass dieses doofe doofe monster sich endlich verzieht und dich wieder glücklich hüpfen lässt!
    und noch was zum blog… setz dich bitte nicht so sehr unter druck. das ist doch dein ding. ich meine,man schreibt einen blog doch für sich, nicht für die anderen. also schon für andere, aber ich meine, eigentlich doch an erster stelle für sich selbst. und solang man nicht vor hat etwas über den blog zu vertreiben oder ähnliches kann man sich zeit nehmen so viel man will. und ganz im ernst, ich preferiere blogs die auch gerne mal eine woche pause lassen, dafür dann aber mit vollem herzen schreiben. das soll hier doch unser aller hobby und freude sein und nichts was in uns versagensgedanken auslöst!
    ich hoffe, irgendeines meiner worte konnte dich vielleicht irgendwie aufbauen… denn ich würde mich wirklich freuen, wenn d deine frustration ganz bald überwindest“!

    gaaanz liebe grüße schickt dir die luna!

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    1. Heyo!
      Endlich komm ich auch mal dazu, diesen Kommentar von dir zu beantworten!
      Aber auch wenn ich jetzt erst antworte, weißt du ja seit dem letzten Kommentar unter dem einen Beitrag von dir, wie wir beide uns wohl momentan so fühlen.
      Ja, der Weg aus so einer Frustration ist lang und steinig und das obwohl es ganz einfach ist dahinein zu rutschen. (Das ist fast so wie beim zu nehmen! Sich Kilos anfuttern ist wesentlich einfacher, als die kleinen Biester wieder loszuwerden. xD)
      Es freut mich aber enorm, dass du einen bedeutenden Schritt geschafft hast! (Ich hoffe das gilt immer noch!?)
      Und keine Angst, ich versteh schon was du meinst! Es ist einfach verdammt gut zu wissen, dass man mit diesen Problemen und dieser Frustration nicht alleine ist und das andere genau die gleichen Probleme haben. Ich fühle auch immer wieder eine riesen Erleichterung, wenn ich bei anderen Lese, dass sie Momentan Probleme habe oder nicht alles so glatt läuft wie sie es sich vorgestellt haben. Nicht weil ich mich freue, dass es jemandem Scheiße geht, im Gegenteil. Es ist einfach nur gut zu sehen und zu wissen das man nicht doch langsam verrückt wird und sich im Kreis dreht, denn seien wir mal ehrlich so fühlt sich dieser ganze Frustrationsmist doch an!
      Haha, ich versteh dich so gut mit den Zusprüchen, dass alles bald besser wird, oder man einfach nur den Kopf nicht in den Sand stecken soll und bla! Ich denk mir dann auch immer so „Darf ich nicht einfach mal mies drauf sein? Darf ich mich nicht einmal etwas länger als einen kurzen Augenblick aufregen?“ In der heutigen Zeit anscheinend nicht. 😛 Denn alle müssen froh und munter sein und 24/7 gute Laune haben. 😛 Was echt nervend ist!

      Ja, ich finde auch, manchmal darf man einfach mal scheiße drauf sein und in Selbstmitleid versinken, so lange man nicht vergisst oder verlernt da wieder rauszukommen und wenn nötig mit Hilfe von anderen! (Ist manchmal gar nicht so schlecht den Rat von einer anderen Person anzunehmen, haha.)
      Ich für meinen Teil habe gemerkt, dass wenn ich anfange Dinge die mich bedrücken in mich hineinzufressen anstatt ehrlich zu sagen was mich stört oder bedrückt, wird das irgendwann zu einer RIESEN Frustration, die sich auf meine Schultern setzt und mich runterdrückt. Sobald ich dem entgegensteure, alles rauslasse, aufhöre so zu tun als wäre alles heiterer Sonnenschein, ist der Druck auf den Schultern zwar noch da aber er zwingt mich nicht komplett in die Knie.
      Seit Dienstag diese Woche geht das ganze wieder. Was ein kleines Telefonat doch alles ändern kann? Das größte von meinen Frustrationsmonstern ist erst einmal auf und davon worüber ich sehr glücklich bin! 🙂
      Vielen lieben dank wie immer für deine lieben, aufbauenden Worte! Auch die zum Blog! Ich wird mir in Zukunft Mühe geben diese Gedanken zu lassen! xD (Es wird mir schwerfallen aber ja, irgendwo muss man ja anfangen! ;P) Und du hast vollkommen recht! Der Blog ist für mich und mehr eigentlich auch nicht. 🙂 Wenn du oder andere ihn lesen ist das nur ein kleiner Bonus aber nicht das Maß der Dinge, haha. Die ganze Sache soll ja Spaß machen und nicht in Zwang und noch mehr Frustration enden. ;P

      Gut, dann höre ich mal langsam auf, ich schreibe schon wieder halbe Romane! D:
      Deine Nachricht hat mir sehr geholfen und mich auch erleichtert aufatmen und nachdenken lassen! Ich hoffe für dich auch, dass du bald wieder fröhlicher Unterwegs bist! Drücken wir uns beide fest die Daumen auch, wenn es etwas länger dauern sollte, die Zeit finde ich sollten wir uns nehmen um wieder mit uns selbst ins Reine zu kommen! 🙂

      Liebe Grüße
      Sarah

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