Ein fröhliches Hallo an dich.

Ich weiß, momentan „überflute“ ich dir mit Blogeinträgen, aber ich bin halt in richtiger Schreiblaune! Das muss wohl daran liegen, dass es langsam aber sicher auf den Frühling zugeht und die Tage länger und heller werden. Die kalten Temperaturen stören mich jetzt nicht so sehr, denn solange wie es nicht noch im Mai ab und an schneit (so wie in Bergen immer) ist das Wetter doch recht annehmbar! 😉 Es gibt halt nur schlechte Kleidung und kein schlechtes Wetter. 😀

Der 28-Tage-Content geht so langsam dem Ende zu. Ich konnte bis dato 12 Kreuze machen und hoffe wirklich, dass ich morgen noch die Nr. 13 kriege! 🙂 Drück mir die Daumen.

Die letzten Tage, besonders seit letzten Freitag habe ich einen kleinen „Lauf“ und die Tage waren recht produktive Tage! Ich war motiviert und hab mich meinem „ärgsten Widersacher“ gestellt. Und zwar mir selbst! Nachdem ich am letzten Freitag, den Blogeintrag „Aber morgen fang‘ ich wirklich an!“ fertig geschrieben hatte, habe ich einfach alles stehen und liegen gelassen und habe mich meiner MA gewidmet. Erst einmal hatte ich mir alles was ich bis jetzt geschrieben hatte angesehen und durchgelesen. Durch das hier und da mal korrigieren habe ich wieder reingefunden ins „akademische Schreiben“. Dann hatte ich mir alle Bücher die ich brauche um das Kapitel über Rotkäppchen zu schreiben rausgesucht. Einige Zeilen hatte ich vor einer Weile schon geschrieben, aber eher halbherzig und nicht wirklich gut überlegt. Deswegen habe ich dann, als erstes da weitergeschrieben und siehe da aus nicht einmal einer halben Seite, wurden ganze 4 Seiten an einem ganzen Nachmittag. Die ganze Zeit die Quellen anzugeben ist wirklich zeitaufwändig, aber leider ist es auch notwendig! Falls es jemanden interessieren sollte, ich zitiere mit Hilfe der Harvard-Methode! Einfach weil ich Fußnoten hasse, zweitens weil ich gerne den Lesefluss für meine Leser beibehalten möchte und drittens, weil bei zehn Fußnoten im Endeffekt die Fußnoten immer eine viertel Seite oder mehr einnehmen! Und mal ganz ehrlich, wozu gibt es das letzte Kapitel für die Quellenangabe? Und wie sagt man so schön? Einem alten Hund kann man keine neuen Tricks mehr beibringen! Wie wahr! Ich habe in meiner BA schon mit der Harvard-Methode zitiert. Und ganz ehrlich, habe ich jetzt nicht mehr wirklich die Nerven, mich noch mit anderen Zitierweisen auseinander zu setzten… Genauso wie ich EndNote einen Fußtritt verpasst habe. (Auch wenn EndNote wirklich hilfreich sein soll, mich hat es nur total verwirrt und aus der Bahn geworfen! Und im Endeffekt habe ich länger dafür gebraucht als, wenn ich die Quellen so in den Text schreibe.)

Du siehst, ich hab‘ mir einfach mal wortwörtlich, selbst in den Hintern getreten und mich an die MA gesetzt. Nachdem ich am Freitag über meine Versagensangst gesprochen hatte viel es mir auch wesentlich leichter. Ich hatte nicht mehr diese Anspannung in den Schultern und die Magenschmerzen die ich sonst immer hatte, wenn ich nur an die MA gedacht habe, waren auch fast weg. Ich habe letztes Wochenende gegen meinen inneren Schweinehund gewonnen und bin auch seit gestern wieder fleißig am Lesen und Schreiben und eigentlich generell, voll motiviert für die MA.

Irgendwie zieht mein innerer Schweinehund den Kürzeren! Ich mache jeden Morgen nach dem Aufstehen, sogar noch vor der ersten Tasse Kaffee ein paar Yogaübungen zum wach werden. Ich hatte letztes Jahr schon den HappyAndFitYogaKanal auf Youtube gefunden, die haben wirklich gute Videos dabei die auch ein Laie versteht. Besonderer Fan bin ich aber von Amiena ihren Videos. Sie ist mir einfach Sympathisch und ihre Stimme genau passend für Yoga (finde ich). Das Video zum Wake Up Yoga ist zwar nicht mal 5 Minuten lang, aber zum wach werden einfach das richtige. Und durch das kurze Video hat sich bei mir in null Komma nix eine morgendliche Routine breit gemacht. Ohne das Video kann ich schon gar nicht mehr Starten und stehe dafür auch gerne mal 5 oder 10 Minuten früher auf (manchmal mache ich das Video zweimal, an Tagen wo ich wirklich merke ich werde einfach nicht wach!) Ich bewege mich auch generell mehr, ich schaffe zwar nicht immer die „Empfohlenen“ 10.000 Schritte am Tag, aber jede Bewegung ist besser als gar keine. Meistens schaffe ich es auch jeden Tag zwischen 30 und 45 Minuten draußen zu sein. Einfach drauflos spazieren und die Dinge beobachten, denn so langsam fängt die Natur ja doch an zu erwachen trotz der kalten Temperaturen. Deswegen erhöhe ich das „Tempo“ Woche für Woche und werde so immer besser und hoffentlich auch ausgeglichener.

Um meinem inneren Schweinehund zu zeigen wo der Hammer hängt, habe ich nur Kleinigkeiten verändert. Ich setzte mir kleine Ziele für jede Woche und erhöhe dann je nach Wohlbefinden und wie die Woche verplant ist ein wenig die Übungen und der Gleichen. Kleine Ziele werfen mich auch nicht so sehr aus der Bahn wie die Riesen großen die ich mir sonst immer gesetzt hatte. So nach dem Motto „Du musst in einer Woche 3 Kilo abnehmen, mindestens!!“ Totaler Unsinn. Erstens setzte ich mich zu sehr unter Druck, wie gesagt, und meine Motivation ist schon davongelaufen bevor ich überhaupt irgendetwas angefangen hane.

Man kommt ja schließlich auch mit kleinen Schritten ans Ziel.

Ich wünsch dir einen wirklich schönen und entspannten Dienstag. <3

~ Deine kleine Wasserhexe

(Beitrags)Photo by Shianne Morales on Unsplash

 

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3 thoughts on “Der innere Schweinehund und ich.”

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