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Die Leiden eines Bücherwurms.

Ach Kinder, ich bin gerade etwas traurig!

Ich bin gestern mit einem wunderbaren Buch fertig geworden, was sich leider viel zu schnell verschlingen ließ.

Nachdem ich nacheinander 3 Walter Moers Bücher gelesen hatte, war ich es etwas leid und habe mir somit mal ein komplett anderes Buch geschnappt.

Vor einer Woche kam nämlich meine Medimops Bestellung, ich weiß nicht ob ich dir davon erzählt hatte. Für den Fall das nichts, ja ich hatte mir vorige Woche 5 gebrauchte Bücher bei Medimops bestellt. 😉

Diese Bücher hier waren in meiner kleinen „Buchbox“:

Moshi Moshivon Banana Yoshimoto
Kafka am Strandvon Haruki Murakami
Naokos Lächeln. Nur eine Liebesgeschichtevon Haruki Murakami
Miss Pettigrews großer Tag von Winifred Watson
Sofies Weltvon Jostein Gaarder

Eine bunte Mischung, oder?

Das erste Buch was ich dann gleich am letzten Freitag angefangen hatte war, Moshi Moshi. Ich hatte das Buch erst vor kurzem auf Instagram auf einer „bookstergram“ Account entdeckt und dachte mir, dass wäre vielleicht mal was für dich. Und wie du siehst, gesagt getan. Anfangs war ich zwar skeptisch, wegen der Story und der Ich-Erzähler Perspektive, aber ich wurde wirklich positiv überrascht, wie leicht es mich gefesselt hat und in seinen Bann gezogen hat. Das passiert sonst selten, bei „Gegenwartsliteratur“ und eher realistischen Settings. Es ist eine wirklich wunderschön geschriebene Geschichte und jetzt da ich fertig bin möchte ich noch mehr wissen. Wie sieht die weitere Zukunft von Yotchan und ihrer Mutter aus?

Zumindest weiß ich jetzt schon, dass ich eine neue Lieblings Autorin habe! Banana Yoshimoto. Die Art und Weise wie sie schreibt und beschreibt, finde ich wirklich atemberaubend. Klar, witzig, realistisch und melancholisch zu gleich.

Deswegen bin ich etwas traurig. Ich weiß nicht jeder kann das Nachvollziehen und du wirst mich vielleicht für ein bisschen verrückt halten. Traurig, weil sie ein Buch zu Ende gelesen hat. Aber ja, so ist das. Jeder der das Lesen oder Bücher genau so liebt wie ich, weiß wie ich mich gerade fühle. Das Buch war viel zu kurz und ich möchte wirklich wissen wie es mit Yotchan und ihrer Mutter weiter geht nach der wirklich schweren Zeit.  Ich habe gestern wortwörtlich nach mehreren Seiten gesucht und gedacht ich hätte irgendetwas überblättert oder es fehlen ein paar Seiten, haha.

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(Oh sieh nur, meine „schöne“ Hand und Jogginghosen to the rescue, haha. Das Foto habe ich auch auf meinem Instagram geteilt, falls dir der Filter bekannt vorkommt. ;P )

Jetzt habe ich also die Qual der Wahl zwischen den anderen vier Büchern und noch einigen mehr die in meinem Regal stehen. Und ich weiß wirklich nicht welches ich als nächstes Lesen soll, da ich wie gesagt über das Mutter-Tochter-Gespann lesen will! Ich bin mir unschlüssig ob ich eines der Medimops Bücher lesen soll, oder ob ich mit Walter Moers Zamonien-Reihe weitermachen soll oder doch eher den Roman Wilde Reise durch die Nacht, der auch von Walter Moers ist. Es ist als würde ich vor meinem Kleiderschrank stehen und wieder einmal nicht wissen was ich anziehen soll, haha.

Na mal sehen was ich als nächstes Lese. Vielleicht hast du noch ein Buch welches du Empfehlen kannst oder mir vielleicht ans Herz legen willst? Dann lass es mich wissen! Ich bin immer auf der Suche nach neuen spannenden Büchern und ich lese fast alles, außer schnulzige Liebesgeschichten, mit flachen Charakteren und einem Plot der sich ab Seite 2 immer nur im Kreis dreht. ;P

Okay, gut. ich werde mich wieder an die beiden Rezensionen setzten. Ich wollte diese Woche eigentlich drei Rezensionen hochladen, aber es ist ja doch schon Freitag der 29. Juni, wie schnell die Zeit verfliegt. 😛 Und der Juni hat ja doch nur 30 Tage, mir war immer wie 31 Tage. XD

Na dann, hab noch einen schönen Freitagabend und einen wundervollen Start ins Wochenende. <3

Deine kleine Wasserhexe

5 Gedanken zu „Die Leiden eines Bücherwurms.“

  1. Das mit der Traurigkeit am Ende eines Romans kenne ich total! Und ich glaube, wenn der Autor das erreicht hat, dann hat er alles geschafft, was ein Buch schaffen muss! Bei mir war das auch soo extrem bei der unendlichen Geschichte, dass ich echt fast am heulen war, als es dann vorbei war… 🙈
    Insofern, keine Angst, andere Bücherwürmer haben definitiv Verständnis 😉

    1. Oh ja, das glaube ich auch! Wenn der Autor das erreicht hat, dann hat er wirklich alles erreicht! 🙂
      Ich weiß gar nicht bei welchem Buch ich das noch hatte… Dieses Wehmütige, ein Buch zu ende gelesen zu haben hatte ich schon ewig nicht mehr!
      Das freut mich zu hören! 😉

      1. Passiert auch leider tatsächlich nicht sooo oft bei Büchern… Was oft aber auch daran liegt, dass ich dann wieder so hin und weg von der Story und Dramaturgie bin, dass ich denke „ja genauso musste es sein, hier muss es aufhören!“ dass ich eben auch kein Problem damit habe, wenn ein Buch zu Ende ist…

        1. Stimmt da hast du recht, so geht mir das auch! Ich sage bei den meisten Büchern auch „Ja, so musste das jetzt Enden und nicht anders.“ Da bin ich dann auch heil froh, wenn es wirklich so endet wie es endet! 😀

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