Heute soll es um die Musik beim Schreiben, beim Lesen und beim Nichtstun gehen! Aber erstmal hallo, vor dem Bildschirm.

Da ich mich heute erfolgreich davor gedrückt habe mit meinen Eltern in den Garten zufahren dachte ich, ich könnte auch den nächsten Beitrag schreiben bevor mir die liebe Zeit wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

Wieder einmal ist es ein sehr spontaner und wenig überlegter Beitrag, aber das kennst du ja mittlerweile schon von mir. Ich versuche zwar immer den ein oder anderen Beitrag vor zu schreiben, aber das klappt irgendwie nicht. Für mich ist das spontane Schreiben immer noch die liebste Form, alles andere muss ich in meiner MA unterbringen mit planen und der Gleichen. Aber egal, das soll hier und jetzt nicht das Thema sein! Musik? Was ist Musik für mich? Für mich ist Musik etwas ohne das ich nicht leben kann. Das erste was ich morgens mache, wenn der Wecker geklingelt hat, ist Spotify zu öffnen und meine Playlist „<3“ oder „Songs for every day“

Tut mir wirklich leid für die „Listen“, aber ich konnte sie nicht anders in den Beitrag einsetzten. Deswegen muss es leider so gehen. Ich hoffe jetzt nur innständig das ich nicht gegen irgendwelche Regeln von WordPress oder Spotify verstoße, das wäre die Hölle, haha.

Wie ihr sehen könnt, sind die Playlists eine bunte Mischung aus allen möglichen Musikrichtungen. Und sie sind auch nur zwei der „alltäglichen“ Playlists die ich höre, denn ich habe prinzipiell das Problem, dass ich, wenn ich schreibe oder lese keine Musik mit Vocals/Text hören kann. Oder sagen wir so, ich kann es nur bedingt. Die Musik muss dann aber so leise sein, dass ich sie auch gleich ausmachen könnte und ohne schreiben oder lesen kann.

Musik beim Blog schreiben ist okay, hier muss sie zwar auch leise sein, aber wenigstens so das nicht nur ich sie Wahrnehme, wenn ich direkt vor dem Laptop sitze, sondern auch Andere, wenn sie ins Zimmer kommen sie hören.

Beim Schreiben für die MA, mein Schreibprojekt und beim Lesen sieht die Sache schon ganz anders aus. Hier kann ich prinzipiell nur instrumentale Musik hören, alles andere bringt mich zu sehr aus der Fassung ich lenkt mich dazu noch volle Kanne ab. Deswegen ist die Musik die ich beim Schreiben höre meist Musik von verschieden Soundtracks (Filme, Serien usw), Games (die Musik aus den Assasin‘s Creed Spielen steht hoch im Kurs). Aber auch klassische Musik oder einfach nur solo Pianomusik und der gleichen kann ich hören.

So sieht zum Beispiel meine Tdod (mein Schreibprojekt, das ich in diesen Beitrag schon einmal erwähnt hatte. Hier und hier sind noch zwei Beiträge die mit dem Thema „Mein Schreibprojekt zu tun haben, eine kurze Zusammenfassung meiner Kreaturen und Bücher zur Inspiration!).

Diese Art der Musik bringt mich auch immer in die richtige Stimmung für das schreiben an meinem Schreibprojekt. Etwas melancholisch, dramatisch, erheiternd, meist ist es aber instrumentale Musik mit einem leichten traurigem „Touch“. (Was bei den ersten Kapiteln für die richtige Stimmung sorgt, ab und an wird die Stimmung in der Geschichte auch mal fröhlicher, wofür ich dann auch die passende Musik habe.) 😉

Aber selbst die letzten Wochen oder besser Monate konnte ich, wenn ich an meiner MA gesessen habe keine Musik hören! Selbst die instrumentalen Klänge haben mich total aus der Bahn geworfen und mich abgelenkt. Vielleicht liegt es daran das ich gestresster war und mir nicht mehr so viel Zeit beim Schreiben lassen konnte oder vielmehr wollte. Denn das Schreiben mit Musik hat für mich immer etwas Gemütliches, etwas wobei ich mir Zeit lassen kann. Und das kann ich ja nun bei aller Liebe nicht mehr mit meiner MA. Deswegen habe ich beim MA schreiben, die gleiche Angewohnheit wie beim Lesen für mich entdeckt. Totale Stille. Entweder die Geräusche die von draußen ins Zimmer kommen, oder gar nichts. (Fenster zu, nach dem Motto „Klappe zu Affe tot“). Manchmal bringen mich schon die Geräusche von Automotoren und der Gleichen aus dem Konzept und ich sitze vor dem Bildschirm, wie ein Depp und kann mich nicht konzentrieren. Das gleiche wie schon gesagt habe ich beim Lesen! Ich konnte noch nie Lesen, wenn irgendwo in meiner Nähe Musik lief. Das stört meinte Vorstellungskraft der maßen das ich verzweifle und mir lieber Ohrstöpsel oder sonst was in die Ohren stopfe um völlig ungestört zu sein. Ich weiß das hört sich auf den ersten Blick völlig übertrieben und, „plemmplemm“ an, aber so ist das. Denn um ganz ehrlich zu sein, ich stelle mir beim Lesen gerne die Stimmen der Charaktere vor. Stelle mir in Gedanken die Geräusche in der Umgebung des Buches vor; Bienen die summen, Leute die tratschen, Pflanzen die sich beschweren, weil man beinahe auf sie getreten wäre und und und. All das hat für mich eigene Stimmen und das würde die Musik kaputt machen, deswegen kann ich nur ohne Musik vernünftig lesen.

Eigentlich das krasse Gegenteil zum Schreiben an meiner Geschichte. Obwohl ich da auch ab und an nicht mit Musik arbeiten kann, obwohl ich es vorziehe Musik beim Schreiben zu hören.

Das war‘s auch glaube ich schon wieder! Wie gesagt, meine Beiträge sind immer sehr „durchdacht“, NICHT, aber das ist ja gerade das was mir Spaß macht beim Schreiben, die Spontanität und du kennst das ja nun auch schon zur Genüge.

Falls du dennoch ein paar Fragen, Gedanken oder der Gleichen zu diesem Thema hast würde ich mich wie immer sehr darüber freuen, wenn du sie mit mir teilen würdest! Mich interessieren deine Gedanken immer sehr, deswegen falls dir noch etwas zu diesem Thema einfällt, du mehr wissen willst oder einfach nur etwas über Musik und Musik beim Schreiben oder so reden möchtest würde ich mich sehr freuen. 🙂

Und das wichtigste, hörst du Musik beim Schreiben? Was für welche? Machst du auch solche Unterschiede beim Schreiben? Kannst du Musik bei der Arbeit hören, oder eher nicht? Was für Musik hörst du gern, wenn du an deinem Schreibprojekt sitzt?

Ansonsten wünsche ich dir noch einen wunderschönen Samstagnachmittag oder Abend, je nachdem. (Für mich ist 17:30 Uhr immer noch Nachmittag, wenn auch später Nachmittag.) 😛

~ Deine kleine Wasserhexe

Photo by Toa Heftiba on Unsplash

 

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