Alltag, alltägliches, Gedankengangeintrag, Persönliches

Nicht mehr lange und dann ist Mai! Und was ich die letzten Tage und Wochen sonst noch so getrieben habe.

„Nicht mehr lange und ich bin wieder ein Jahr älter“, sollte es wohl eher heißen. Nicht das es mich besonders stört, oder ich der große „Geburtstags-Fan“ bin, für mich ist das ein Tag wie jeder andere. Nur kriegt man plötzlich mehr Aufmerksamkeit, vor allem von Leuten von denen man das letzte Jahr nichts, aber auch rein gar nichts gehört hat. Wie sie einen dann immer kennen, wenn Facebook sagt „die und die Person haben heute Geburtstag“ usw. ;P Ich finde sowas immer drollig. Ich weiß die Leute wollen nur nett sein, nur sehe ich den Sinn hinter der ganzen Sache nicht. So will man auch nichts mit einander zu tun haben, aber zum Geburtstag der jeweiligen Person muss man dann Interesse „heucheln“?

Gut so viel zu meiner Meinung jetzt aber erstmal hallo, guten Montag und der Gleichen.

Heute hatte ich eigentlich einen anderen Beitrag geplant für dich. Etwas, was vielleicht etwas lesenswerter gewesen wäre. Aber mir fiel gestern als ich schon mal etwas vorschreiben wollte für heute nichts zu diesem Thema ein, deswegen wieder ein eher „aus dem Bauch raus schreiben“ Beitrag.

Jetzt versuche ich meine ganzen kreativen Sachen vor 12 Uhr fertig zu bekommen, damit ich dann den Rest des Tages an meiner MA sitzen kann und dass ohne das mir ein Blogeintrag oder eine Submission bei DeviantArt im Nacken sitzen und darauf warten das ich ihnen Beachtung schenke.

Wie der Titel schon sagt, bald ist Mai. Bald sind die ersten vier Monate dieses Jahres auch schon wieder um und ich frage mich gerade wo die ganze Zeit hin ist. Ich frage mich was ich die letzten vier Monate gemacht habe. Meine MA sieht nicht nach viel aus. Mit Notizen in meinem Inhaltsverzeichnis für meinen Betreuer komme ich auf, Moment… Auf 25 Seiten ein paar Seiten muss ich abziehen, das sind nämlich die Notizen im Inhaltsverzeichnis und schon bin ich wieder nur bei 23 Seiten. (Okay, das ist jetzt nich wirklich so viel weniger, als mit Notizen aber trotzdem.) Zwischen 70 und 100 Seiten muss ich aber haben. Bis zum 15. Mai. Wer jetzt noch denkt ich schaffe das, ist ein richtiger Optimist! Ich glaube ja leider selbst nicht mehr dran und habe bei meiner Studienberaterin und meinem Betreuer nachgefragt was es denn eventuell für andere Möglichkeiten gibt um später, also nach dem 15. Mai abzugeben. Meine Migräne hatte mir ja die letzten Monate doch allzu oft einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich werde sehen was die beiden mir Anworten werden und dann kann ich neue Pläne machen.

Ich hoffe du bist nicht gelangweilt, weil es schon wieder ein Beitrag der Art „Ich lasse mich mal wieder über mich, meinen Alltag und meine MA aus.“ Im Moment ist das, dass einzige was mir Spaß macht zu schreiben, denn ich kann meine Gedanken, Zweifel und Überlegungen loswerden, ohne dass sich jemand Angegriffen fühlt. Denn mein Umfeld meint momentan irgendwie, wieder das ja alles gut ist. So nach dem Motto „Friede Freude Eierkuchen“. Und ich stehe neben dran und lächle, weil ich keine miese Stimmung oder wieder eine gewaltige Diskussion vom Zaun brechen will. Dazu sind mir meine Nerven momentan echt zu Schade, dass ich dieses Thema jede Woche oder jede zweite Woche von neuem durchkauen will oder muss, weil mein Umfeld meint nach ein paar Tagen ist alles wieder gut.

Aber gut, genug davon!

Ansonsten passiert nicht viel und die letzten Tage, Wochen ist auch nicht viel Neues passiert. Welch Überraschung. Ich gebe immer noch froh und munter mein Geld für neue Bücher aus. Meine Zamonien-Reihe von Walter Moers wächst und wächst. Nachdem ich letzte Woche mit Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär fertig geworden bin (ich habe am 25. März mit dem Buch angefangen und größtenteils nur abends vor dem Schlafengehen gelesen), hatte ich innerhalb von zwei Abenden Ensel und Krete. Ein Märchen aus Zamonien durch. Ich finder aber auch, dass 255 Seiten in einem fesselnden und wunderbar verfassten Buch nicht weltbewegendes sind, kann man schon mal an zwei Abenden „weglesen“. Auch wenn mir das Buch von Ensel und Krete nicht so ganz gefallen hat. Vielleicht mochte ich die Ausschweifungen von Hildegunst von Mythenmetz nicht, der ja der Autor des Buches ist, was Walter Moers nur ins Deutsche „übersetzt“ hat. Ensel und Krete, wer merkt es schon an den Namen, ist eine abgewandelte Form von Hänsel und Grete. Der Text an sich über die beiden Kinder die sich im Wald verlaufen las sich wirklich gut und war spannend. Was mich jedoch sehr gestört hat waren die „Mythenmetzchen Abschweifungen“. Wie man da herauslesen kann, der werte Mythenmetz schweift ab, weil es ihm passt, weil ihm danach ist oder weil er einfach mal seinen Senf dazugeben will und einen mit Dingen „vertraut“ machen will, die für meinen Geschmack nichts mit dem Märchen oder der Geschichte zu tun haben. Manchmal waren sie zwar hilfsbereit und richteten sich an das bessere Verstehen für den Text, aber größtenteils waren sie nur nervig und zogen das ganze unnötig in die Länge. Aber dazu kannst du später einmal mehr erfahren, wenn ich denn ich Plane auch für dieses Buch eine Rezension. (Hoffentlich wird sie auch dieses Jahr noch etwas.)

Die nachfolgenden Roma von Moers die über Zamonien handeln habe ich auch schon und sie stehen bereit um bald gelesen zu werden; Rumo & die Wunder im Dunkeln, habe ich gestern schon angefangen und es auf Seite 34 gebracht. Wenn ich mit diesem Buch dann fertig bin warten noch Die Stadt der Träumenden Bücher und Der Schreckensmeister auf mich, Das Labyrinth der Träumenden Bücher muss ich mir noch kaufen. Und dann hoffe ich wirklich das Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr, auch als Taschenbuch erscheint. Denn gebunden ist es mir doch etwas zu teuer. ^^, Obwohl ich ja eher denke das es nicht als Taschenbuch erscheinen wird, da es ja durchgehend farbig ist. Also die Zeichnungen sind in diesem Roman farbig und nicht S/W wie in den übrigen Romanen.

Ansonsten bin ich schon auf Die Stadt der Träumenden Büchergespannt gewesen, jetzt habe ich etwas Angst davor das Mythenmetz‘ seine Abschweifungen wieder den halben Roman einnehmen werden. Auch bei diesem Roman war Walter Moers nur der „Übersetzter“, geschrieben wurde er von Hildegunst von Mythenmetz. Na ja, ich werde sehen und es dich wissen lassen. Was ich an Moers Büchern immer besonders liebe ist die Liebe zum Detail, die kleine Zeichnungen, die Art und Weise wie er schreibt und seine Welt erzählt ist einfach wunderschön. Und ganz besonders die neuen Wörter und Gestalten die in seinen Romanen auftreten faszinieren mich immer wieder. Bei diesen Romanen ist es immer kaum zu glauben, dass er auch für Das kleine Arschloch und andere Comics dieser Art verantwortlich ist. Ich war ziemlich erstaunt als ich das auf  zamonien.de gelesen habe.

Okay, ich schweife schon wieder ab und erzähle, aus reiner Unwissenheit was ich eigentlich noch schreiben wollte wieder über Dinge die bestimmt niemanden Interessieren, mich aber momentan voll vom Hocker reißen. Es tut mir wirklich leid, aber wenn du schon eine Weile liest müsstest du das ja schon kennen.

Aber ja, das abendliche Lesen aus Spaß und weil es schön ist mal wieder etwas anderes als nur Bücher für die Uni und die MA zu lesen ist einfach schön. Ich wusste schon gar nicht mehr das Lesen Spaß machen kann.

Als nächstes werde ich mir wohl mal ein paar Bücher bezüglich kreatives Schreiben oder Leitfäden für das Schreiben von eigenen Romanen kaufen. Ich brauche besonders welche die sich mit dem Thema „Plotten“ auseinandersetzten und mir da vielleicht die richtige Richtung weisen und mir „sagen“ wie man das Plotten angehen sollte, denn ich habe keine wirkliche Ahnung davon. Ich merke nur dass ich, wenn ich mich an mein Schreibprojekt setze mich schnell die Lust dazu verlässt, weil alles so unübersichtlich ist und ich nicht weiß mit was ich als nächstes machen soll, geschweige denn wie das zweite Kapitel weitergeht. (Die erste Fassung hilft mir da sehr wenig von meinem Projekt, leider.) Ich weiß zwar durch die erste Fassung, in welche grobe Richtung ich zu gehen habe, aber das war‘s dann auch schon. Mir fehlen die Ideen für den „Lückenfüller“, der etwas über den Alltag und die Charaktere beschreibt, bis ich dann zum düsteren Ende komme. Wer weiß vielleicht ist das komplette zweite Kapitel auch der Lückenfüller und es kommt erst in Kapitel drei zu den Dingen, die die ganze Geschichte eigentlich ins Rollen bringen. (Das war etwas sehr unverständlich, oder?)

 

Gut, der ganze Beitrag ist schon wieder um einiges Länger als geplant und so wirklich mit dem Titel hatte er auch nichts mehr am Hut (besonders das „Geschwafel“ zum Schluss).

Deswegen entlasse ich dich jetzt aus meinen Gedanken und meinen Abschweifungen, wünsche dir einen wunderschönen Tag und man liest sich.

~ Deine kleine Wasserhexe

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