Na du?
Hattest du eine schöne Woche? Meine war so lala. Ich hab‘ das Gefühl je regnerischer die Tage sind, desto fauler werde ich. Ich hab‘ diese Woche nicht viel von dem Geschafft was ich mir vorgenommen hatte, aber wie sagt man immer so schön; „etwas ist immer besser wie nichts“. Also nehme ich das mal so hin und „klopfe mir selbst auf die Schulter“ mit dem Gefühl, die Woche wenigstens ein klein wenig geschafft zu haben.

Aber egal, ich schweife schon wieder ab! 😛 Eigentlich wollte ich dir ja etwas über meinen „Fauxpas“ erzählen/berichten, aber das muss noch warten, weil ich noch nicht ganz fertig bin mit dem Beitrag. Dafür gibt es aber ein kleines „Trostpflaster“! Meine privaten Facebook Freunde (zumindest die, die es interessiert), wissen oder haben mitbekommen das ich vor Ostern mit der Überarbeitung vom ersten Kapitel zu meinem Schreibprojekt fertig geworden bin. Wie lange habe ich dafür gebraucht! Viel zu lange, wenn du mich fragst! xD Aber egal, gestern Abend kurz bevor ich den Laptop und das Licht ausgemacht habe fiel mir ein das die „alte“/erste Version ja immer noch auf Animexx hochgeladen ist. Und da habe ich doch prompt zwei Screenshots gemacht, nachdem mein „Hilfe was?“ Gefühl vorbeigeflogen war!

Denn (Oh Gott), ich habe damals auf Animexx meine FanFic 2006 (!!!!!) angelegt. Das ist elf Jahre her!!! Das siehst du unter dem „Tab“ mit Kapitel; erstellt 24.02.2006 …. :O Ich bin immer noch völlig baff wenn ich dann im Kopf höre, dass ich schon seit über elf Jahren an der Geschichte schreibe! (Ich fühle mich grade irre alt! xD)

übersicht zu Tdod

Animexx, junge junge, das waren damals noch Zeiten! Auf der Seite bin ich auch schon lange nicht mehr so aktiv wie früher. Ich war es ab und an mal um mit einer Freundin zu RPGen. (Falls du nicht werißt was ein RPG ist, ich hab‘ ich dir die Wikipedia Seite im Wort „RPGen“ verlinkt. 🙂 ) Leider haben wir wegen meiner Abwesenheit schon ewig nicht mehr an dem RPG geschrieben, denn Uni, „real life“ und alles andere stehen mir gerade beim RPG immer irgendwie im Weg und ich hab‘ herausgefunden, das ich mich irre schwer tue mit RPGen, was mir für meine Freundin irre leidtut! … Aber ja egal, ich schweife ab!

Nicht nur das die ganze Sache mit meiner „FanFic“ vor elf Jahren angefangen hat, sieh dir bitte die Anzahl der Wörter, aufgeteilt auf elf Kapitel an… xD Das ist echt grausig wenig, wenn du mich fragst! Deswegen in dem nächsten Screenshot mal eine „Übersicht“ wie mickrig meine ersten vier Kapitel waren (ich lass den Prolog außen vor, weil er halt nur ein Prolog ist und auch in der neuen „Fassung“ der Geschichte NICHT verändert wird!)

Kapitelübersicht zu der 1. version von Tdod

Ich frag mich heute noch wie ich damals denken konnte man kann mit weniger als 1000 Wörtern einen „Plot“ aufbauen. Das Erste Kapitel hat nicht mal 200 Wörter aus der 2006er Fassung, haha, sorry, aber ich komme aus dem Kopfschütteln über mich selber nicht mehr heraus und frag mich was mich damals geritten hat. (Aber gut mit 14 eine Geschichte so zu Planen wie ich es jetzt mache ist wohl nicht zu erwarten gewesen!) Und den Anfang hat damals ein Bild gemacht was ich auf Animexx gesehen habe! Das Gesicht von einer Person mit blauen Haaren und roten Augen unter dem Titel „Denue“, er sah genauso aus wie einer meiner OCs, (Original Charakter, ich glaube die deutsche Bedeutung kann man sich ableiten, oder?!) die ich vor wenigen Wochen „angefertigt“ hatte. Einen Namen hatte ich einfallslose Person damals auch noch nicht für ihn und hab‘ einfach den Titel für den Namen übernommen … Wie „professionell“! Na egal. Und so nahm das Ganze damals seinen Anfang!

Aus dieser Skizze die den Namen „Denue“ trug, entstand mein erster eigener Charakter und diesem folgten drei weitere die für die erste Version des Schreibprojekts die wichtigseten waren. Nicht das, dass Ganze mit der Beschreibung usw. der Personen gut und bis ins Detail überdacht war, ganz im Gegenteil. Aber ich hatte Spaß an der Freude und als neuer „Fan“ und Freund zeichnete mir die Person auch weitere Bilder zu drei meiner Charaktere. Und so nahm das Ganze dann seinen Lauf.

Da ich damals 2006 schon knapp vier Jahre in Norwegen gelebt hatte war mein Deutsch auch dementsprechend… Mies? Sagen wir nur so viel, die Rechtschreibung- und Grammatikfehler waren selbst für so kurze Kapitel fatal und nahmen die Freude am Lesen. Also habe ich mich in einem Forum auf Animexx um eine Betaleserin bemüht und sie ist mir bis heute auch treu geblieben und mein größter Fan, weil auch die einzige die ich über die Jahre mit neuen Sachen, Überarbeitungen und dergleichen auf dem Laufendem hielt! Von ihr ist auch das gezeichnete Bild rechts, auf dem ersten Bild! Ich liebe sie dafür und, dass sie mich, wenn sie neues zu TDOD (unsere übliche Abkürzung für das Projekt) erhält, sich immer wieder oder vielleicht auch immer noch freut! Ich nenne sie auch gerne meine Muse, denn als „Adoptivmama“ einer der zwei Hauptpersonen (ja, sie hat damals einen meiner Charaktere „adoptiert“ xD So waren wir damals wirklich drauf), hat sie mir auch viel geholfen und Mut gemacht, das ganze weiter zu schreiben und zu überarbeiten.
Deswegen ist sie meine Muse und meine Motivation in der ganzen Sache, denn wenn ich ihr neues zu TDOD berichte und sie sich freut bin ich immer doppelt so motiviert weiterzumachen um das ganze vielleicht doch noch in diesem Leben fertig zu kriegen!

Aber ja, hey, ich schweife schon wieder ab! (Daran solltest du dich bei mir gewöhnen!) xD
Das was ich dir eigentlich „nur“ zeigen und sagen wollte zu der ganzen Sache ist, wie mickrig doch das Erste Kapitel von 2006 ist. Gerade einmal 190 Wörter… Jetzt nachdem ich das Ganze (den gesamten Plot der Geschichte) überarbeitet habe liegt die Wörteranzahl für das neue erste Kapitel bei 6212 Wörtern! Der Hammer! Das neue Erste Kapitel ist fast so lang wie damals Kapitel 1 – 6 zusammen!! Die hatten zusammen 4987 Wörter…

Und genau diese Zahl, dieser Unterschied von der Länge hat mich irre motiviert weiter zu machen! Meine Wochenenden, und unter der Woche, wenn ich dazu noch die Energie hatte, waren jetzt wieder nur für mein Schreibprojekt reserviert und auch das Ausarbeiten von einem „Storyboard“ oder einem Leitfaden für die Kapitel. Das bisschen Plotten, was ich abends unter der Woche immer gemacht habe half mir immens beim Schreiben! Das Planlose, blind drauflos Schreiben hat mich immer echt frustriert nur habe ich nie etwas daran geändert, bis vor kurzem, wo es dann klick gemacht hat und ich mich an den Filmunterricht aus meinen drei Jahren Abi erinnert habe, wo ein Storyboard einem immens helfen kann, den geplanten Film zu „sehen“ und auszuarbeiten im späteren Verlauf! Und nachdem ich vorhin beim „Frühstückskaffee“ den Beitrag von Marcus Johanus gelesen habe wo es darum geht „Wann ist der beste Zeitpunkt um mit dem Schreiben anzufangen“, habe ich mich gleich entschieden das heute in die Tat umzusetzen und weiter an der neuen Fassung von Kapitel Zwei zu arbeiten! Aber vorher wollte ich dir diesen viel zu langen Post näherbringen und einfach mal etwas aus dem Nähkästchen plaudern, denn das ist ja Sinn und Zweck dieses Blogs. 🙂

Ich hoffe dir gefällt der Beitrag! Mir hat dieses „einfach mal Erzählen wie alles angefangen hat und wie sehr ich mich in den Jahren weiterentwickelt habe mit dem Schreiben“ sehr gefallen und ich konnte den Kopf für andere Sachen frei kriegen.

Persönlich finde ich auch, dass es ein gutes Gefühl ist sich seine Entwicklung einmal vor Augen zu führen und sehen zu können was und wie man sein Schreiben entwickelt hat.

Das war mein langes, persönliches Wort zum Freitag! Ich wünsche dir einen guten Start ins Wochenende und lass es dir gut gehen.

~ Deine kleine Wasserhexe

11 thoughts on “Wie die Zeit vergeht! Kurze Zusammenfassung zu 11 Jahren des Schreibens.”

  1. Ich kenne das. Ich schreibe bei meinem derzeitigen Projekt seit 5 Monaten und merke da schon vom Anfang und vom Ende her einen riesen Unterschied im Schreibstil und inhaltlichen Schwerpunkten. Bei mir sind die Kapitellängen immer sehr unterschiedlich. Das ist etwas, was ich dann in der Bearbeitung anpassen würde.

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    1. Ich glaube das kennt jeder! Nur war mir bis vor kurzem nicht bewusst das ich schon SO lange an dem ganzen Projekt sitze. (Es gab zwar immer mal längere Pausen die über Jahre gingen, aber ja.)
      Ja, ich versuche meinen Kapiteln jetzt eine „Grundlänge“ von 5000 Wörtern zu geben, pluss/minus vielleicht 10-15% Abweichung, alles andere wird dann wenn es zur „Schlussüberarbeitung“ kommt nochmal angepasst, haha, sind das ein Haufen Überarbeitungen und Anpassungen! 😛

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        1. Haha, ja, im April 2006 (zwei Monate nachdem ich den Anfang gemacht hatte mit der Geschichte), bin ich 15 geworden! xD Das ist nicht nur knapp dein halbes Leben, sondern meins auch (im etwas übertriebenem Sinne! 😆)
          Haha, so böse finde ich das Wort gar nicht! 🙂 Ich bin richtig Froh das ich meine Geschichte überarbeite, denn dadurch sehe ich das sie mehr Potenzial hat und sie eigentlich was ganz neues wird! (Jetzt muss mir demnächst nur mal ein neuer Titel einfallen dann ist meine Zufriedenheit mit mir bei 250% xD)

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          1. Oh ja wow krass! 😀 Haha ja stimmt auch wieder echt^^ Wenn man bedenkt, dass ich jetzte 23 bin…Ja, so kann man das auch sehen, das verstehe ich durchaus, man will die Geschichte ja auch verbessern! Aber ich lasse mich dann zu sehr runterziehen, von dem gedanken, alles sei sooo schlecht^^ Oh ja, ein Titel und ein Cover sind mir SEHR wichtig, ohne das kann ich nicht vernünftig schreiben 😛

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  2. Eine sehr amüsante Geschichte!
    Meine beste Freundin ist auch meine „Muse“ – wir motivieren uns immer gegenseitig, an unseren Geschichten weiter zuarbeiten – und das auch bereits, seit wir 13 sind. Wie Zeit vergeht^^ Wenn ich Texte von damals lese, muss ich immer schmunzeln 🙂

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    1. Danke! Freut mich zu hören das sie dir gefallen hat. 😀
      Ja, so eine Motivations-Muse ist schon echt was feines! Ich bin auf jeden fall immer wieder irre froh das ich sie habe. ^_^
      Haha, ja das ist erschreckend wenn man sich dann plötzlich bewusst wird, wie viel Zeit schon vergangen ist. Oh ja, ich komme bei meinen alten Texten auch immer sehr ins schmunzeln und muss dann immer leicht den Kopf über mich selbst schütteln, haha.

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