Heute geht es im Adventskalender um ein sehr schönes Thema wie ich finde! Seit ich die Fragen gelesen habe freu ich mich sehr drauf!

Also ohne große Umschweife geht’s jetzt zu Türchen Nr. 19

Türchen 19 – Jahreszeiten: Welche Jahreszeiten schreibst/liest du gerne? Welche Jahreszeit ist deiner Meinung nach überrepräsentiert/unterrepräsentiert in Büchern?

Ich schreibe gerne mit und über die verschiedenen Jahreszeiten und möchte im späteren Verlauf meiner Geschichte diese auch einbringen und ihnen eine starke oder stärkere Bedeutung hinzufügen. Einen bestimmten „Liebling“ habe ich da jetzt nicht wirklich. Ich mag sie alle gleich gern, was nicht nur beim Schreiben und Lesen so ist, sondern auch im Leben. Jede Jahreszeit hat ihre Vor- und Nachteile, die es unmöglich machen zu sagen DAS ist meine Lieblingsjahreszeit und diese hasse ich besonders.

Welche Jahreszeit nun unter- oder überrepräsentiert sind kann ich gar nicht sagen. Viele Bücher, die ich die letzte Zeit gelesen haben sind nicht spezifisch auf die Jahreszeiten eingegangen oder haben erwähnt ob nun Sommer, Frühling, Herbst oder Winter ist. Ein Buch habe ich gelesen, oder auch zwei wo die Jahreszeiten beschrieben wurden. Das eine war Moshi Moshi von Banana Yoshimoto und das zweite war von Haruki Murakami Naokos Lächeln. Hier wurden die Jahreszeiten im Verlauf des Jahres und der Schwierigkeiten, die die Protagonisten bewältigen mussten erwähnt und beschrieben. Man kann sogar sagen, dass ihnen eine gewisse Bedeutung zugutekam.

Aber auch, wenn ich mich auf dieses Thema gefreut habe, muss ich ehrlich sagen, dass ich mir nie wirklich Gedanken über Jahreszeiten mache. Die Jahreszeiten in Büchern gehören mit zum Lauf des Jahres oder der Erzählung dazu, so wie sie es im wahren Leben auch tun. Es ist jetzt nichts „außergewöhnliches“ für mich, sondern etwas was eventuell dazugehört, wenn man eine Geschichte schreibt, die über einen längeren Zeitraum aufgebaut ist. Es ist schön zu sehen, das der Autor sich gedanken gemacht hat über welchen Zeitraum die Geschichte läuft. Manchmal hab ich ohne solche Jahreszeitlichenangaben den Gedanken im Hinterkopf, das alles hier passiert innerhalb von ein paar Tagen oder höchstens ein paar Wochen! Was natürlich auch so, gedacht/gemacht sein soll vom Autor. Aber ich persönlich mag es lieber und finde es auch ansprechender, wenn der Anfang und das Ende Räumlich und zeitlich etwas weiter auseinander liegen, gerne ein Jahr, 3 Jahre oder auch 4 Jahre und nicht nur gefühlte drei Tage. ;P

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2 thoughts on “[#xmaswritingchallenge] Türchen 19 – Jahreszeiten”

  1. Das sehe ich ähnlich, man muss den Charakteren und dem Plot genügend Zeit und Raum geben! Auch finde ich es immer wieder interessant, wie zb bestimmte jahreszeiten erst einen bestimmten Plot überhaupt erst ermöglichen, wie im Winter gerne gesehen 🙂
    Dennoch finde ich sie sehr wichtig für die Geschichte, sie schaffen einfach noch mehr Leben 🙂

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  2. Genauso sehe ich das auch! 😀 Man kann den Wechsel der Jahreszeiten so gut, für die Entwicklung und als Fortschritt in der Geschichte und der Charaktere nutzen, das es schade ist, wenn es ausbleibt, haha.

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