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Schreibprojekt #2: Kapitel 1 (Auszug)

Hallo zusammen!

Da mein Kopf heute immer noch nichts besser ist, gibt es wie gestern angekündigt einen Auszug aus dem 1. Kapitel meines Schreibprojektes. 🙂 Ich bin so aufgeregt da ich mich endlich getraut habe dir und eigentlich dem ganzen Internet mehr von meinen Schreibprojekt zu zeigen. Es ist ziemlich lang, aber ich fand die Stelle um „abzubrechen“ passt ganz gut, denn vorher schien alles so abgehakt und „fad“. 😛

Ich gebe ehrlich zu, ich habe hier nicht gerade auf die Rechtschreibung, Grammatik und etc. geachtet. Da alles wie gesagt erst einmal nur ein Entwurf, des überarbeiteten Kapitels ist. 🙂 Und ich ganz ehrlich zu geben muss, ich den Text der nach diesem Cut kommt, auch hin und wieder noch weiter überarbeite und ändere, da er ab einer gewissen stelle doch mehr als verwirrend, nichts sagend und so weiter ist. 😛

Ich hoffe der Auszug gefällt dir, klingt spannend und macht vielleicht Lust auf mehr?! Wenn nicht ist das natürlich auch kein Problem, denn wie gesagt ich überarbeite das ganze ja immer noch, obwohl ich schon seit sicherlich einem Jahr sage, das Kapitel ist erst einmal fertig und ich mache mit Kapitel 2 weiter. xD


Auszug Kapitel 1: Dunkle Wolken, kleine Brüder und Gespräche unter Freunden

Die Wolken hingen tief an diesem Morgen. Die Luft war warm und die Luftfeuchtigkeit machte es beinahe unmöglich zu Atmen. Bei der kleinsten Bewegung spürte man Atemnot aufkommen und man fing an, an die Feldarbeit im Hochsommer zu denken.

Die Tore von Calendran waren schon seit einigen Tagen geschlossen und wurden nur auf Befehl vom König hin geöffnet. Niemand der hineinkam wurde wieder hinausgelassen. Nicht einmal die Bauern die außerhalb der Stadt lebten, bei ihren Feldern und ihrem Vieh. Normalerweise kamen sie nur in die Stadt um ihre Waren ins Schloss zu bringen. Akalis, der Hauptmann der Wache musste nun immer mehr Leute besänftigen, die zurück zu ihren Familien und zurück zu ihren Feldern wollten. Denn ohne Arbeit keine Lieferungen an das Schloss was wiederum bedeutet kein Geld um die Familie zu ernähren.

Der Hauptmann rieb sich seine müden Augen. Er wusste ja selbst nicht was vor sich ging und warum auch niemand die Stadt seit Tagen verlassen durfte. Im Schloss hielt man sich geheim. Man wollte auf gar keinen Fall zu viele Informationen preisgeben. Akalis selbst wusste nur so viel; der älteste Ratgeber seines Herren meinte das, dieses Wetter was vor einigen Tagen einsetzte etwas Schreckliches mit sich bringen würde. Für Akalis war dies nicht mehr als eine Übertreibung Seiten Soma’s. Akalis verstand zwar warum sein Herr den Worten von Soma so viel Glauben schenkte, der Alte konnte Dinge sehen, er hatte es schon des Öfteren verschiedenstes gesehen und vorhergesehen. Aber warum sollte man von einem Wetterwechsel der zu dieser Jahreszeit nichts Ungewöhnliches war, gleich auf eine Katastrophe schließen?

Akalis sah wie die Menschenmenge vor ihm immer größer wurde. Es war nur eine Frage der Zeit bis irgendetwas das Fass zum Überlaufen bringen würde. Natürlich verstand er die Männer, sie waren nur hergekommen um die Waren abzuliefern und vielleicht noch einige Einkäufe zu erledigen um sich dann wieder auf den Heimweg zu machen, zu ihren Familien die wie üblich wartend zurückgelassen wurden. Hätte Akalis eine Familie gehabt, würde er wahrscheinlich genauso reagieren wie die Männer vor ihm.

Er stand auf, und während er anfing zu erklären sah er sich in der Menge um. „Dieser Befehl kommt direkt vom König! Ob es euch passt oder nicht ihr werdet so lange hier blieben bis ihr etwas Anderes von mir oder dem General hört. Es soll ein Unwetter geben, und da einige von euch einen weiten Weg vor sich haben“, er seufzte „will euer Herr nur das euch auf dem Weg nichts passiert bis das Unwetter vorbei ist.“
Leises murmeln folgte auf seine Worte. Die Menge schien dies zu verstehen und dennoch; „Was wird aus unseren Familien, die zu Hause bei den Feldern auf uns warten?“ Die Stimme die diese Frage stellte war ruhig, ließ jedoch einen Funken Unbehagen hören. Akalis sah in die Richtung aus der die Stimme kam. Als er den Mann fand verengten sich seine Augen, Byron, einer der größten Getreidelieferanten des Königs. Er sah nicht anders aus als die anderen Bauern, müde und von der harten Arbeit gezeichnet.
„Nun Byron, ich bin mir sicher deine Familie wird in eurem Haus sicher sein während des Unwetters. Was man von dir und den Anderen nicht behaupten kann, wenn ihr euch bei einem Unwetter wie diesem auf der Straße befindet, die euch keinen Schutz bieten kann. Das leuchtet dir doch sicher ein oder? Und den anderen doch sicher auch, ja? Denn alles was euer Herr will ist das ihr sicher, wieder ankommt da er keinen von euch verlieren will. Also wurde beschlossen, dass ihr hierbleibt! Und jetzt verschwindet und seht zu das ihr irgendjemand anderem mit euren Problemen auf die Nerven geht, denn ihr werden frühestens morgen Abend die Stadt verlassen können.“

Die meisten der Männer schien diese Antwort zu besänftigen, da sie eh nicht an den Wachen vorbeikämen gingen sie und suchten einen Platz zum Übernachten, andere verließen den Platz diskutierend, denn obwohl ihnen klar war warum wollten sie bei solch einem Wetter lieber bei ihren Familien sein. Dennoch, Byron und einige andere wollten sich immer noch nicht zufrieden geben also blieben sie und diskutierten mit den Wachen.

Akalis drehte ihnen den Rücken zu, sollten sich die jüngeren von der Wache darum kümmern, denn langsam fing er an sich doch über das Wetter zu Sorgen. Die Wolken zogen zu ungleichmäßig ihres Weges, auch hatte er noch nie solche dunklen Gewitterwolken wie diese gesehen. Was wenn an dem Gerede des Alten doch ein funken Wahrheit hing und es doch eine Katastrophe geben würde? Keine die mit dem Wetter zusammenhing, sondern etwas was viel schlimmer sein könnte? Bei diesem Gedanken viel es ihm noch schwerer zu Atmen. Er hatte das Gefühl als würde die Luft immer heißer, aber es lag nicht daran das ihm irgendetwas die Kehle zuschnürte.

Er beobachtete die Wolken noch eine Weile, bis er Schritte aus der Menge hörte die sich näherten. Er senkte den Blick und sah Malia die mit zwei weiteren Wachen aus dem Schloss direkt auf ihn zu kam. Bald hatte Malia ihn erreicht und nickte ihm leicht zu, so dass die anderen es nicht sehen konnte. „Was gibt es denn Leutnant? Die nächste Gruppe von Bauern die versucht im Schloss beim König direkt nachzufragen?“, die letzten Worte klangen ziemlich sarkastisch aber Malia schüttelte nur den Kopf.

Akalis sah sie eine Weile an, konnte sich jedoch nachdem der Leutnant weiter schwieg denken um was es ging. Er sah sie eindringlich an. Als sich ihre Blicke trafen sahen die Augen der jungen Frau zur Seite fast als würde sie sich für etwas schämen. „Nun… Also…“, Akalis hob eine Augenbraue als die junge Frau abbrach, sah sie aber immer noch eindringlich an. Nach einer Weile fuhr sie fort, „Also … Es tut mir leid, dass ich sie wieder damit belästigen muss Hauptmann, aber unsere Majestät meinte ihr solltet euch darum kümmern. Also, was ich sagen will ist… Die jungen Prinzen sie… Sie sind wieder einmal Verschwunden!“ Die letzten Worte platzen aus ihr heraus. Der Hauptmann zog scharf die Luft ein und schloss seine Augen nicht, weil der Leutnant ihn fast anschrie, nein, er tat es wegen etwas Anderem. Ein dumpfer Schmerz breitete sich pochend in seinen Schläfen aus.

Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete er seine Augen wieder und sah den Leutnant an. „Verzeiht“, sagte die junge Frau, weil sie dachte es wäre ihre Schuld, weil sie ihn fast Angeschrien hatte. Akalis hob beschwichtigend die linke Hand, „Nicht doch! Sag unserem Herrn einfach ich werde mich gleich auf die Suche machen. Und, dass ich die Prinzen zu ihm bringen werde sobald ich sie gefunden habe.“ Malia nickte und drehte sich um, die beiden Wachen die mit ihr gekommen waren gingen zu den anderen Wachen, denn sie sollten Akalis ersetzen.

Er seufzte. Sah sich um und sah wie jetzt auch die letzten Bauern den Platz verließen, also konnte er seinen Posten verlassen um die verschwundenen Satansbraten zu suchen. Jedes Mal das gleiche, nur weil ihnen langweilig war. Irgendwann würde er seinem Herrn den Vorschlag machen die beiden anzuketten, damit sie nicht einfach verschwinden konnten. Seine Hand fuhr über sein Gesicht und er strich sich die Haare zurück während er Überlegte. Heute war der vierte Tag der Woche, es war noch früh am Nachmittag also müssten die Prinzen… Im großen Garten sein! Am Teich bei der alten Eberesche. Etwas weiter von dem alten Baum entfernt war ein kleiner Spalt in der Erde unter den Hecken, der in die alten Keller führte die schon seit Jahrzehnten nicht mehr benutz wurden. Akalis wusste das er die beiden dort finden würde und setzte sich in Bewegung.

Auszug Kapitel 1: Ende


Wie gesagt, ich hoffe es hat dir ein bisschen gefallen, es wäre natürlich super nett, wenn du einen kleinen Kommentar dalassen könntest. Ich bin für jegliche konstruktive Kritik offen und würde mich sehr darüber freuen.
Gut das wars dann auch schon von mir für heute. Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Sonntagabend und einen schönen Wochenstart.

Deine kleine Wasserhexe

6 Gedanken zu „Schreibprojekt #2: Kapitel 1 (Auszug)“

  1. Hallöchen!

    Also man ist in jeeeedem Fall sehr neugierig, was das alles noch auf sich haben wird! Bin echt gespannt!
    Und du hast definitiv auch einen eigenen Stil, das ist sehr gut 🙂
    Ich würde den allerersten Abschnitt etwas spannender machen bzw einfach anders formulieren. Ich finde, man sollte versuchen, den ersten Satz des Romanes eine unglaubliche Stimmung zu verleihen und irgendeine Art von Spannung vermitteln, da finde ich den doch relativ fad… vielleicht findest du für den Inhalt eine knackigere Ausrducksweise 😉
    Ich würde dir vllt die Tage mal noch ein paar ausführlichere Gedanken übers Formular schicken… Wobei ich erstmal noch auf mehr Futter warte und schaue, wie das noch weiter geht, dann kann ich mehr dazu sagen^^
    Alles natürlich nur, wenn du das magst 😉

    Ganz liebe Grüße!

    1. Hallihallo und lieben dank!
      Das freut mich sehr zu hören, auch das ich einen eigenen Stil habe was das Geschriebene angeht. 😀

      Ich werde definitiv mal gucken was sich machen lässt mit dem ersten Abschnitt! 😉 Da du ja recht hast was den ersten Satz angeht, der entscheidet meist schon ob yay oder nay, haha. xD

      Das würde mich echt freuen, wenn du dir die Zeit nehmen willst mir da noch ausführlichere Gedanken zu zuschicken! 😀 Ich hab schon ewig kein „brainstorming“ mehr mit jemand anderem gemacht, wenn es um die Kapitel oder generell mein Schreibprojekt geht. Von daher würde mich das riesig freuen. <3
      Haha, natürlich, die Charakterprofile 1 und 2 sind in Arbeit… Ich frag mich bis heute immer noch warum ich die damals in englisch geschrieben habe… hmmm... <__ < Na ja egal xD Ganz ganz liebe Grüße zurück und vielen lieben dank nochmal für das Angebot mit dem „brainstorming“! <3 😀

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